Das Hochsauerland erwandern auf der Winterberger Hochtour

Die Winterberger Hochtour führt über rund 80 km als Rundweg über die höchsten Berge des westfälischen Teiles des Hochsauerlandes und gehört zu den schönsten und anspruchsvollsten Wanderstrecken in Nordrhein-Westfalen.

Highlights und Etappen auf der Winterberger Hochtour

Wandern im Hochsauerland - Medebacher Bergweg

Wandern im Hochsauerland © tomfallen – stock.adobe.com

Der Fernwanderweg Winterberger Hochtour startet und endet am Kahlen Asten und verbindet die Winterberger Ortsteile miteinander, dabei führt die Tour über die höchsten Berge des westfälischen Teiles des Hochsauerlandes, durchquert acht Talbereiche und hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten aus Natur und Kultur zu bieten. Ziel- und Ausgangspunkt ist der Kahle Asten in 841 Metern Höhe, danach geht es bergauf und bergab über die vier höchsten Berge des westfälischen Teils des Sauerlandes. Auf rund 80 km durchquert der Rundwanderweg sämtliche Winterberger Ortsteile und passiert zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten am Wegesrand. Auf den vier höchsten Gipfeln wird man mit tollen Panoramaaussichten bis weit über das Sauerland hinaus belohnt. Die anspruchsvolle Winterberger Hochtour ist in zehn Etappen eingeteilt und kann problemlos individuell geplant werden. An markanten Stellen finden sich Wegweiser mit dem Kennzeichen der Winterberger Hochtour.

1. Etappe: Winterberg – Kahler Asten (5 km): Die erste Etappe der Winterberger Hochtour beginnt in der Winterberger Stadtmitte und führt am Rathaus vorbei hinauf zum Astenturm. Der Astenturm ist das höchstgelegene Gebäude in NRW und bietet einen Rundumblick bis in die Gegend von Kassel und über das gesamte Rothaargebirge.

2. Etappe: Kahler Asten – Großes Bildchen (6 km): Zu Beginn wandert man auf der zweiten Etappe vom Kahlen Asten zur Lennequelle und dann weiter zur Bergstation des Skiliftes am Sahnehang. Vom Nordhang aus führt die Winterberger Hochtour hinunter ins Renautal, danach geht es weiter nach Altlastenberg, hier kann man die Kirche Maria Schnee besichtigen. Weiter geht es zum 700 m hoch gelegenen Großen Bildchen mit dem Antonius-Brunnen.

3. Etappe: Großes Bildchen – Siedlinghausen (9 km): Vom Großen Bildchen wandert man auf der dritten Etappe zunächst zum Jagdschloss Siedlinghausen, von hier geht es bergan zum Sattel zwischen Himmelskrone und Steinberg. Danach wandert man steil hinunter nach Silbach. Am Bach Namenlose entlang geht es weiter nach Siedlinghausen mit sehenswerter Kirche.

Heidelandschaft auf dem Kahlen Asten - Rothaarsteig

4. Etappe: Siedlinghausen – Niedersfeld (6 km): Von Siedlinghausen wandert man auf der vierten Etappe zunächst bergan an der Kapelle Maria zur Gilgegaike vorbei über den Sattel, dann hinunter ins Huckeshohl. Nach Überquerung der Ruhr geht es weiter nach Niedersfeld am Zusammenfluss von Ruhr und Hille. Sehenswert sind hier die Hochheide und der Hillebachsee.

5. Etappe: Niedersfeld – Hildfeld (12 km): Die fünfte Etappe verläuft zunächst im Tal der Burbecke, dann geht es bergauf zum höchsten Berg Westfalens, dem 843,1 m hohen Langenberg. Nach einer Gipfelrast geht es weiter auf einem einsamen Waldwanderweg zum Westrand der Hochheide, das flächenmäßig größte und auch höchste Heidegebiet in NRW. Vom Clemensberg aus hat man einen schönen Panoramablick über die Berge des hessisch-waldeckischen Uplandes und das gesamte Hochsauerland. Über eine steile Naturtreppe ist bald die Hoppeckequelle erreicht, danach geht es an der Landesgrenze zu Hessen entlang zum Etappenziel Hildfeld, eine der ältesten Siedlungen im oberen Sauerland.

6. Etappe: Hildfeld – Elkeringhausen (6 km): Auf der sechsten Etappe geht es zunächst zum Zusammenfluss von Hille und Gröne in der Nähe der Hillebrücke und dann weiter nach Grönebach. Von hier aus wandert man steil bergan bis zum Kreuz auf dem Hamm, hier hat man einen schönen Ausblick auf die Winterberger Hochfläche mit Stadt und Kahler Asten. Am Pastorenstein von 1696 vorbei geht es schließlich steil bergab nach Elkeringhausen.

Gipfelkreuz auf dem Langenberg - Rothaarsteig

7. Etappe: Elkeringhausen – Züschen (14 km): Auf der siebten Etappe geht es zunächst flussaufwärts an der Orke entlang, dann steil bergan bis zum Sattel zwischen Rösberg und Alte Grimme. An der Stadtgrenze Medebach-Winterberg geht es weiter bergan zum Gipfel des Alte Grimme mit Gipfelkreuz und Schutzhütte. Danach wandert man bergab zur Zeche Elend, ein verlassenes Bergwerk. Durch das Orketal führt der Weg durch die Wälder der Mark Wernsdorf, dann über den Südhang des Ikesberg und mit schönen Ausblicken zum zwischen den Tälern von Nuhne, Ahre, Haumecke, Bremke und Brembach liegende Züschen.

8. Etappe: Züschen – Mollseifen (13 km): Auf der achten Etappe geht es zunächst hinauf zur Kreuzwegkapelle am Hackelberg, dann weiter bis zum Aussichtsturm auf der Ziegenhelle mit einem schönen Rundblick bis hinauf zum Clemensberg (bei Hildfeld) und zum Kahlen Asten. Über den Zwistberg erreicht man in steilem Abstieg den Ortseingang von Mollseifen.

9. Etappe: Mollseifen – Hoheleye (7 km): Die neunte Etappe auf der Winterberger Hochtour durchquert die Höhendörfer Hoheleye, Langewiese, Lenneplätze und Neuastenberg. Durch das Odeborntal und dann durch das Hesselbachtal wandert man in steiler Serpentine hinauf nach Hoheleye.

Blick vom Rothaarsteig im Sauerland - Sauerland-Höhenflug

10. Etappe: Hohleye – Kahler Asten (7 km): Von Hohleye geht es zunächst hinauf zum Kamm des Rothaargebirges, danach geht es dem Astenberg entgegen. Bis zum Astenturm bleibt die Hochtour auf dem Rothaarsteig. Nach steilem Abstieg das Knäppchen hinunter geht es wieder bergan zum Berg Auf der Höhe mit toller Panoramasicht. Auf der Kuppe des Astenberges ist schon der Astentum zu sehen, das Etappenziel der 10. Etappe.

Schöne Wanderwege

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Bildquellen

  • Wandern im Hochsauerland: © tomfallen - stock.adobe.com
  • Heidelandschaft auf dem Kahlen Asten: © Thorsten - fotolia.com
  • Gipfelkreuz auf dem Langenberg: © Pixel62 - fotolia.com
  • Blick vom Rothaarsteig: © stefanmissing - fotolia.com
  • Laubwald, Naturpark Hohe Mark: © lichtbildmaster - stock.adobe.com
  • Landschaft bei Kürbitz: © Lars - fotolia.com
  • Zugspitzmassiv: © topics - stock.adobe.com
  • Frankenberg (Eder): © pure-life-pictures - stock.adobe.com
  • Wandern im Odenwald: © janvier - fotolia.com
  • Landschaft bei Winterberg: © Marcus Retkowietz - stock.adobe.com
2024-02-07T15:19:28+01:00