Der RuhrtalRadweg – Entlang der Ruhr von der Quelle bis zur Mündung

Der rund 230 km lange RuhrtalRadweg folgt der Ruhr von der Quelle im Sauerland bis zu ihrer Mündung in den Rhein in Duisburg. Dabei besticht der Radweg, der als „4-Sterne Qualitätsradroute“ ausgezeichnet ist, mit Natur und Kultur entlang der Strecke.

Highlights und Etappen auf dem RuhrtalRadweg

Quer durch die Industrielandschaft Ruhrgebiet verläuft der RuhrtalRadweg auf seinem Weg von Winterberg nach Duisburg und bietet dabei naturnahe Strecken ebenso wie sehenswerte Städte mit interessanten Museen, Industriedenkmälern und Schlössern. Charakteristische Orte wie Bestwig, Meschede, Menden, Schwerte, Witten oder Oberhausen warten ebenso entlang der Route wie etwa Winterberg, die Hochburg des sauerländischen Skisportes. Der RuhrtalRadweg ist in fünf Etappen eingeteilt, kann jedoch problemlos individuell geplant werden. Die Route verläuft weitgehend autofrei auf separat geführten Rad- und Wirtschaftswegen und ist durchgängig mit dem Logo des RuhrtalRadweges beschildert.

Quelle der Ruhr - RuhrtalRadweg

1. Etappe: Winterberg – Meschede (40 km): Los geht es mit dem RuhrtalRadweg in Winterberg, der höchstgelegenen Stadt Nordrhein-Westfalens im Nordosten des Rothaargebirges, die nicht nur für Wintersport bekannt ist, sondern auch einige Sehenswürdigkeiten bietet. Abstecher lohnen sich zur Ruhrquelle, zum Hillestausee und zur Lennequelle. Erstes Highlight nach etwa 20 km ist der Ort Olsberg, ein Kneipp-Kurort mit fünf Schlössern und dem Naturschutzgebiet „Hangwälder des Olsberges“. Hier lohnt ein längerer Aufenthalt, bevor es über Bestwig und die bekannte Ferienregion „Rund um den Hennesee“ nach Meschede geht.

Arnsberg im Sauerland - RuhrtalRadweg

2. Etappe: Meschede – Wickede (52 km): Rund um Meschede gibt es viel Natur zu bestaunen: der Arnsberger Wald, das Naturschutzgebiet „Luerwald und Bibertal“ sowie Hever- und Möhnesee mit der Möhnetalsperre sind nur einige der landschaftlichen Highlights auf dieser Etappe. Arnsberg mit seiner schönen Altstadt lohnt sich für einen längeren Aufenthalt. Entlang der Ruhr geht es weiter an schönen Kirchen und der Burgruine Fürstenberg vorbei. Wickede besticht durch eine sehenswerte Altstadt sowie Bauernhöfe, Klöster und imposante Herrensitze.

Wetter am Harkortsee - RuhrtalRadweg

3. Etappe: Wickede – Wetter (48 km): Mit dieser Etappe verlässt der RuhrtalRadweg das Sauerland und führt zunächst durch die sehenswerten alten Städte Menden und Fröndenberg bis nach Iserlohn. Hier lohnt ein Abstecher zur Dechenhöhle, eine der meistbesuchten Tropfsteinhöhlen Deutschlands. Auf dem Weg zum Etappenziel Wetter streift der RuhrtalRadweg interessante Städte wie Schwerte, Hagen und Herdecke, die Sehenswürdigkeiten wie die ehemalige Rohrmeisterei oder Hengstey- und Harkortsee zu bieten haben.

Zeche Zollverein in Essen - RuhrtalRadweg

4. Etappe: Wetter – Essen (41 km): Die vierte Etappe des RuhrtalRadwegs taucht ein in den „Pott“: von Wetter geht es zunächst nach Witten, die „Wiege des Ruhrgebietes“, denn hier entstand 1832 die erste Tiefbauzeche. Besichtigen kann man die Zeche Nachtigall und das Bergerdenkmal. Bochum ist eine der größten Ruhrgebietsmetropolen und weit entfernt von tristem Industrieambiente: die Stadt ist als Kunst- und Kulturzentrum bekannt und bietet viel Interessantes und Wissenswertes rund um das Ruhrgebiet und den Bergbau. Das Etappenziel Essen hat mit dem Museum Folkwang, der Zeche Zollverein und zahlreichen Grünflächen ebenfalls viel zu bieten.

Duisburg Innenhafen - RuhrtalRadweg

5. Etappe: Essen – Duisburg (45 km): Die letzte Etappe des RuhrtalRadwegs hat noch einmal einige Highlights zu bieten, etwa die Städte Mülheim an der Ruhr und Oberhausen sowie die idyllischen Auen der Ruhr. Mitten durch das Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr schlängelt sich der RuhrtalRadweg am Fluss entlang; ein Abstecher führt nach Oberhausen, wo Schloss Oberhausen und das Rheinische Industriemuseum sowie das größte europäische Einkaufs- und Freizeitzentrum auf einen Besuch warten. Danach geht es durch das malerische Naturschutzgebiet der Styrumer Ruhrauen, bevor Duisburg erreicht ist, das längst nicht mehr von Stahl, Industrie und Kohleabbau bestimmt wird.

2019-02-18T12:11:40+00:00
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