Deutschlands erste Crosswander-Tour, der ALBTAL.Abenteuer.Track, führt durch das Albtal im Nordschwarzwald und verspricht echtes Outdoor-Feeling – denn es ist ein Weg, der immer mal wieder vom Weg abweicht.

Highlights und Etappen auf dem ALBTAL.Abenteuer.Track

Albtal.Abenteuer.Track Spezialtau

Albtal.Abenteuer.Track Spezialtau © Tourismusgemeinschaft Albtal Plus e.V. / Fotograf: Sven Lorenz

Echtes „Wildnisflair“ kann man seit 2017 auf dem ALBTAL.Abenteuer.Track erleben, denn hier sind die Strecken nicht nur möglichst naturnah, sondern es gibt auch immer wieder besondere Querfeldein-Routen, herausfordernde Passagen und steilere Stücke, die mit Hilfe eins Spezialtaus überwunden werden müssen. Ursprünglich und rau geht es zu auf diesem Wanderweg, denn die Wege werden nicht gepflegt; Äste, die den Weg versperren oder die ein oder andere Passage im Matsch gehören hier dazu. Die Wegemarkierung kommt auch nicht als einfache Schilder daher, sondern das ALBTAL.Abenteuer.Track-Logo befindet sich gesprüht oder geklebt auf Bäumen und Steinen – und ist auch nur in eine Richtung markiert. Zwei anspruchsvolle Etappen warten auf diesem Crosswandererlebnis auf Naturfreunde und Trekkingliebhaber, beide etwa 25 km lang, von Bad Herrenalb durch das Gaistal, über Bernbach bis nach Marxzell. Auf dieser Wanderung sind festes Schuhwerk, Verpflegung, ausreichend Getränke und gute Kondition erforderlich, zudem ist der Albtal.Abenteuer.Track kein Weg für Familien mit kleineren Kindern, denn einige Passagen sind sehr steil und erfordern Trittsicherheit sowie Kondition.

1. Etappe: Bahnhof Bad Herrenalb – Erlebniscampingplatz Albtal Arena Bad Herrenalb (24 km): Auf der ersten Etappe geht es durchs Gaistal und zur Teufelsmühle. Vom Bahnhof Bad Herrenalb geht es hinein in den Wald, zu Beginn noch über breite und befestigte Fahrwege bergauf. Danach geht es direkt in einen Steilhang, der mächtig bergauf führt. Das Gelände ist unwegsam, immer wieder versperren querliegende Bäume den Weg. Oben am Sattel angekommen geht es auf der anderen Seite über wunderschöne Waldwege und Trails wieder bergab in Richtung Gaistal. Die Route führt querfeldein durch Laubwald und steigt anschließend über Trails und teils zugewachsene Graswege im Talschluss des Gaistals wieder steil an. Hier folgt der steilste Teil der Strecke, der im felsdurchsetzten Gelände mit Hilfe von Tauen überwunden werden muss. Über den Schweizerkopf mit schöner Aussicht geht es steil und sportlich bergab in Richtung Albquelle, anschließend über einsame und weltverlorene Graswege wieder hinauf in Richtung des nächsten schönen Aussichtspunkts an der Teufelsmühle. Spektakuläre Sandsteinhöhlen, die sogenannten Teufelskammern, warten auf dem letzten Teilstück der Etappe, bevor es gemütlich zum Etappenziel geht.

Wandern auf dem Albtal.Abenteuer.Track

2. Etappe: Erlebniscamping Albtal Arena Bad Herrenalb – Bahnhof Marxzell (24 km): Auf der Zweiten Etappe geht es über landschaftlich imposante Höhenzüge und durch wenig frequentierte Wälder von Bad Herrenalb nach Marxzell. Diese Etappe bietet sich als Verlängerung der ersten Etappe an und ist bis jetzt noch eine herkömmliche Wanderung handelt, die zwar durch wunderschöne und wenig frequentierte Bereiche des Nordschwarzwalds führt, jedoch derzeit noch nicht mit charakteristischen Cross-Passagen aufwarten kann. Diese sind für die Zukunft geplant. Los geht es am Erlebnis-Camp Albtal-Arena in Bad Herrenalb. Zunächst geht es durch den Wald steil bergauf, dann auf einem verwilderten Weg steil hinab in Richtung Albtal. Erste Zwischenstation sind die imposanten Falkensteine, dann geht es weiter in Richtung Mauzenberg. Über das Heidenrückle führt die Tour mit schönen Ausblicken zum berühmten Bernsteinfelsen, dann geht es bergab Richtung Bernbach. Der letzte Abschnitt der Strecke führt über malerische Obstwiesen zum Etappenziel.

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Bildquellen

  • Albtal.Abenteuer.Track Spezialtau: © Tourismusgemeinschaft Albtal Plus e.V. / Fotograf: Sven Lorenz
  • Wandern auf dem Albtal.Abenteuer.Track: © Tourismusgemeinschaft Albtal Plus e.V. / Fotograf: Sven Lorenz
  • Crosswandern im Albtal: © Tourismusgemeinschaft Albtal Plus e.V. / Fotograf: Sven Lorenz