Das Osnabrücker Land entdecken auf dem Ahornweg

Der Ahornweg führt auf rund 100 km in einer Achterschleife durch den südlichen Teil des Osnabrücker Landes und verbindet dabei fünf Aussichtstürme und drei Kurorte.

Highlights und Etappen auf dem Ahornweg

Schloss in Bad Iburg am Charlottensee

Schloss in Bad Iburg am Charlottensee © suedwind1 – fotolia.com

Der Ahornweg zählt zu den ältesten und beliebtesten Wanderwegen des Osnabrücker Landes und ermöglicht einen tiefen Einblick in die landschaftliche Vielfalt des Osnabrücker Landes und die norddeutsche Tiefebene. Spuren der Erdgeschichte, seltene Orchideen in artenreichen Buchenwäldern und weitere Glanzlichter des Natur- und Geoparks TERRA.vita sind nur einige Highlights auf dem Ahornweg. Fünf Aussichtstürme und zahlreiche weitere Aussichtspunkte sorgen für herrliche Panoramablicke, die Kurorte Bad Rothenfelde, Bad Iburg und Bad Laer locken mit Sole und Kneipp’schen Erholungsmöglichkeiten und in Bad Iburg kann man die einzige Höhenburg im Osnabrücker Land, die Iburg, bewundern. Ein ganz besonderes Erlebnis ist auch der Baumwipfelpfad in Bad Iburg, der direkt am Ahornweg liegt. Die kleinere, rund 40 Kilometer lange Runde verläuft vorwiegend auf den Kämmen des Teutoburger Waldes durch tiefe Buchenwälder, die größere Runde führt nach Melle, zur Quelle des Flüsschens Hase und in die Hügellandschaft der Borgloher Schweiz. Beide Runden können getrennt oder zusammen erwandert werden, sie sind in jeweils drei Etappen eingeteilt, die problemlos individuell geplant werden können. Der Einstieg in den Ahornweg ist an jedem Punkt der Strecke möglich.

Kleine Schleife

1. Etappe: Bad Iburg – Hagen am Teutoburger Wald (15 km): Schmale Pfade, Kammwege und immer wieder Ausblicke auf die umliegende Landschaft bietet die erste Etappe des Ahornwegs. Nach dem Start am Iburger Schloss wandert man über den Schlossberg zum Charlottensee. Der Urberg bietet eine herrliche Aussicht auf das Iburger Schloss. Weiter geht es zum Heidhornberg und schließlich zum Borgberg, wo man immer wieder schöne Ausblicke in die umliegende Landschaft hat. Nach dem Abstieg führt die erste Etappe vorbei am „Breiten Stein“ in den Erholungsort Hagen.

Teutoburger Wald - Hermannsweg

Teutoburger Wald © danielpankoke – fotolia.com

2. Etappe: Hagen am Teutoburger Wald – Dörenberg (14 km): Durch das südliche Osnabrücker Hügelland wandert man auf der zweiten Etappe. Nach dem Start in Hagen geht es durch das verträumte Wiesental zum Lammersbrink. Der Varusturm bietet einen schönen Überblick über Georgsmarienhütte. Weiter geht es durch die weitläufigen Waldgebiete des Dörenbergs und schließlich hinauf auf die höchste Erhebung des Teutoburger Waldes mit tollen Ausblicken auf die umliegende Landschaft.

3. Etappe: Dörenberg – Bad Iburg (11 km): Waldreich und hügelig zeigt sich die dritte Etappe auf dem Ahornweg und letztes Teilstück der kleinen Schleife. Zunächst wandert man durch malerische Feldlandschaften vorbei an der Ruhebank „Teuto-Blick“, dann geht es hinein in den Wald. Über den Gipfel des Musenbergs geht es weiter durch ruhige Waldgebiete. Am Freedenbach vorbei gelangt man schließlich wieder nach Bad Iburg.

Große Schleife

Lerchenspornblüte im Naturschutzgebiet Freeden - Hermannsweg

Lerchenspornblüte im Naturschutzgebiet Freeden © Child of nature – fotolia.com

4. Etappe: Bad Iburg – Wellingholzhausen (20 km): Nach dem Start in Bad Iburg gelangt man über den Hagenberg zum Südhang des Kleinen Freeden und des Großen Freeden, zwei ausgedehnte Naturschutzgebiete. Ruhige Waldpfade und eine abwechslungsreiche Feldlandschaft zeichnen den weiteren Weg bis zum Etappenziel Wellingholzhausen aus.

5. Etappe: Wellingholzhausen – Bad Rothenfelde (20 km): Zu Beginn dieser Etappe wandert man nach einem waldigen Aufstieg hinauf zum Beutling mit einem herrlichen Ausblick bis hin zu den Erhebungen des Wiehengebirges. Weitläufige und ruhige Waldgebiete zeichnen den weiteren Weg aus, dazwischen wollen Saalbring (244 m) und Timmer Egge (240 m) erklommen werden. Über Hilter ist schließlich das Heilbad Bad Rothenfelde erreicht, wo das größte Gradierwerk Westeuropas einen imposanten Anblick bietet.

Gradierwerk Bad Rothenfelde - Ahornweg

Gradierwerk Bad Rothenfelde © Sven – stock.adobe.com

6. Etappe: Bad Rothenfelde – Bad Iburg (20 km): Die letzte Etappe auf dem Ahornweg führt zunächst über den Kleinen Berg, dann wandert man über den Südhang des Blombergs zum solehaltigen Glockensee im neu gestalteten Bad Laerer Erlebnis-Kurpark. Weiter geht es durch hügelige Feldlandschaft und durch kleine Feldgehölze. Von der Vossegge hat man einen schönen Blick in die Parklandschaft des benachbarten Münsterlandes. Über den Dörenberg gelangt man schließlich wieder nach Bad Iburg.

Schöne Wanderwege

Entdecken

Bildquellen

  • Schloss in Bad Iburg am Charlottensee: © suedwind1 - fotolia.com
  • Teutoburger Wald: © danielpankoke - fotolia.com
  • Lerchenspornblüte im Naturschutzgebiet Freeden: © Child of nature - fotolia.com
  • Gradierwerk Bad Rothenfelde: © Sven - stock.adobe.com
  • Uracher Wasserfall: © M. Schönfeld - fotolia.com
  • Panorama im Bergischen Land: © René de Brunn - fotolia.com
  • Hirsch im Naturpark Schönbuch: © jmw - stock.adobe.com
  • Winterlandschaft auf der Schwäbischen Alb: © JRG - stock.adobe.com
  • Weinberge im Ahrtal: © Julia Hermann - fotolia.com
  • Landschaft Osnabrücker Land im Herbst: Stockfotos - stock.adobe.com
2023-11-28T08:45:42+01:00