Auf dem Albtäler-Radweg durch die schönsten Täler der Schwäbischen Alb

Der Albtäler-Radweg ist ein rund 190 km langer Radfernweg, der sich in einem Rundkurs durch die schönsten Täler und entlang der interessantesten Höhenwege der Schwäbischen Alb zieht.

Highlights und Etappen auf dem Albtäler-Radweg

Der Albtäler-Radweg führt den Radwanderer durch die Landkreise Alb-Donau, Heidenheim und Göppingen. Dabei durchfährt man reizvolle Trockentäler ebenso wie von Bächen und Flüssen geprägte Regionen wie z.B. die Gerstetter Alb und die Laichinger Alb sowie Lone-, Brenz- und Donautäler. Bizarre Felslandschaften, typische Wacholderheiden und geheimnisvolle Höhlen prägen den Radweg ebenso wie idyllische Städtchen und urige Albdörfer. Ausgangs- und Endpunkt der Radtour ist Amstetten. Der Albtäler-Radweg ist mit dem „Albtäler“-Radfahrer-Logo beschildert und in beiden Richtungen befahrbar. Eingeteilt ist der Radweg in drei Etappen, die jedoch individuell geplant werden können – wer die herrliche Naturlandschaft unbeschwert genießen möchte, plant ein paar Etappen mehr ein.

Steinerne Jungfrauen im Eselsburger Tal, Schwäbische Alb - Albtäler-Radweg

1. Etappe: Amstetten – Herbrechtingen (63 km): Von Amstetten geht es zunächst nach Urspring, einer der ältesten Siedlungen der Region mit der Lone-Quelle. Die Lone begleitet den Radfahrer für die nächsten Kilometer der ersten Etappe. Sehenswürdigkeiten im Lonetal sind die Vogelherdhöhle mit den Vogelherd-Figuren, die im Archäologischen Park präsentiert werden. In den Höhlen am Hohlenstein fand man die Skulptur des Löwenmenschen. Dessen Geschichte kann man im Informationszentrum „Die Höhle des Löwenmenschen“ bei Lindenau erfahren. Weiter geht es durch das Eselsburger Tal nach Norden. Bizarre Felsen wie die „Steinernen Jungfrauen“ prägen diesen Teilabschnitt des Albtäler-Radwegs, bevor es entlang der Brenz nach Herbrechtingen geht.

Tipp: Wer noch einen Abstecher machen möchte, sollte sich das Steiff-Museum in Giengen a.d. Brenz nicht entgehen lassen.

Geislingen an der Steige, Altes Rathaus - Albtäler-Radweg

2. Etappe: Herbrechtingen – Deggingen (61 km): In Herbrechtingen sollte man sich Zeit nehmen, das gleichnamige Kloster zu besichtigen – eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region. Zu den Highlights der Etappe zählt das Heldenfinger Kliff mit einem fossilen Strand. Im Riffmuseum in Gerstetten kann man sich hierüber informieren. Hinter der Ruine Ravenstein führt der Albtäler-Radweg zur Quelle der Eyb im Roggental. Hier liegen die Naturdenkmäler Eybquellenhöhle und Harthöhle. Geislingen an der Steige ist als Fünftälerstadt bekannt, hier befindet sich eines der größten Fachwerkhäuser Deutschlands. Vor dem Etappenziel ist Bad Überkingen erreicht. Das Heilbad ist bekannt für seinen Kurpark, die Wasserkaskaden und den Quellentempel.

Burgruine Reußenstein, Schwäbische Alb - Albtäler-Radweg

3. Etappe: Deggingen – Amstetten (59 km): Wer Zeit hat, kann in Deggingen die barocke Pfarrkirche und das Kloster mit der Wallfahrtskirche Ave Maria besichtigen. Auf dem Albtäler-Radweg geht es dann weiter nach Bad Ditzenbach mit seiner Therme und interessantem Erlebniskräutergarten. Die Ruine Reußenstein und das ehemalige Helfensteiner Residenzschloss kann man in Wiesensteig besichtigen. Von der Filsquelle im Oberen Filstal geht es weiter zum Bergdorf Westerheim, der höchste Punkt des Albtäler-Radweges. Sehenswerte Höhlen sind hier die Schertelshöhle mit ihren bemerkenswerten Tropfsteinformationen sowie das „Steinerne Haus“. In der Nähe von Laichingen liegt die tiefste Schauhöhle Deutschlands. Über Merklingen geht es nach Nellingen, wo man den bekannten Alb-Whisky Finch verkosten kann. In Amstetten endet der Rundkurs.

2019-09-30T11:28:34+00:00
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