Bremen: Hansestadt zwischen Weser und Nordsee

Die Freie Hansestadt Bremen, die zusammen mit dem nördlich gelegenen Bremerhaven das kleinste Bundesland Deutschlands bildet, ist nicht nur geprägt von einer stolzen Vergangenheit als Teil des kaufmännischen Städtebunds von einst, sondern auch von der Weser, der Lebensader der Stadt mit den Hafenanlagen, und einem grünen Umland mit abwechslungsreichen Landschaften, die sich ideal für Spaziergänge, Radtouren und Entdeckungsreisen eignen.

Natur und Sehenswürdigkeiten in Bremen

Die Weser sowie die relative Nähe zur Nordseeküste prägen Bremen und das Umland der Stadt – zahlreiche interessante Landschaften und Naturschutzgebiete umgeben die Stadt, die es zu erkunden lohnt, angefangen von den Weserufern über Baggerseen, Auenlandschaften, Feuchtwiesen und Moore bis hin zu Geest- und Heideflächen und Marschland, die oftmals wertvollen Lebensraum und geschützte Brutgebiete für seltene Vögel und Tiere bieten.
Schnoor-Viertel in der Hansestadt Bremen, Deutschland

Schnoor-Viertel in der Hansestadt Bremen, Deutschland – © sehbaer_nrw- fotolia.com

Bremen verfügt auch innerstädtisch über viele grüne Lungen, die der Hektik der Großstadt entgegenwirken: die Weserpromenade lädt besonders bei schönem Wetter zum Flanieren am Fluss ein, und der Rhododendronpark bietet nicht nur eine der größten Rhododendronsammlungen der Welt, sondern auch einen Botanischen Garten und die „Botanika“, Deutschlands erstes grünes Science-Center. Die Bremer Wallanlagen sind die erste öffentliche Parkanlage Deutschlands. Sehenswert ist auch der Knoops Park in Bremen-Nord, der eine Mischung aus englischem Park und italienischem Renaissance-Garten darstellt. Attraktive Sehenswürdigkeiten bietet vor allem die Altstadt von Bremen: auf dem Marktplatz stehen das Wahrzeichen der Stadt, der Roland, sowie das gotische Rathaus, beides gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ebenso sehenswert ist die berühmte Statue der Bremer Stadtmusikanten. Mittelalterliches Flair vermittelt das Schnoor-Viertel mit seinen engen Gassen mit Fachwerk- und Ziegelhäusern aus dem 15. bis 18. Jahrhundert.

Durch Moor und Heide: Natur erleben rund um Bremen

Die innerstädtischen Park- und Gartenanlagen, die Weserpromenaden, die Hafenanlagen mit dem neuen Stadtviertel Überseestadt, die Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten… Bremen eignet sich hervorragend für gemütliche Spaziergänge an Ufern und Wiesen, Streifzüge durch verwinkelte Gassen und Erlebnistouren mit dem Rad. Auch das Bremer Umland mit seinen vielen unterschiedlichen Landschaft ist ein Paradies für Radfahrer – von kurzen Ausflügen über Tagestouren bis hin zu Radwanderungen über mehrere Tage ist alles möglich.
Die Schlachte an der Weser in Bremen bietet viele Restaurants

Die Schlachte an der Weser in Bremen bietet viele Restaurants – © kuegi- fotolia.com

Ein bekannter Fernradweg ist der Weser-Radweg – über 500 km folgt er dem Fluss durch unterschiedlichste Landschaften von Hann. Münden bis Cuxhaven und macht Abstecher sowohl nach Bremen als auch nach Bremerhaven. Eine kürzere Tour bietet sich ins Kulturland Teufelsmoor an – über das Naturschutzgebiet Westliches Hollerland geht es über 56,8 km in die Künstlerstadt Worpswede. Etwas weiter gen Nordsee führt die Deutsche Sielroute – ein Radrundweg über 181 km durch die Wesermarsch entlang von Mooren und Sielen und vorbei an malerischen Orten und belebten Häfen.

Bremerhaven: Bremens „kleine Schwester“ an der Nordsee

Etwa 60 km nördlich von Bremen direkt an der Nordseeküste liegt Bremerhaven, das zusammen mit Bremen das kleinste deutsche Bundesland bildet. Die Stadt verbindet maritimes Flair mit urbaner Atmosphäre und lebhaften Hafenanlagen und ist nicht nur aufgrund ihrer Nähe zu Küste und Wattenmeer einen Besuch wert.
2019-03-24T14:40:40+00:00
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