Das Kaffeekannenmuseum in Königsbronn präsentiert eine sagenhafte Sammlung an Kaffeekannen im Obergeschoss der ansässigen Pfisterei. Kaffeekannen und -geschirr aus unterschiedlichsten Zeiten und Stilepochen, von den verschiedensten namhaften Manufakturen wurden hier von der Ideengeberin Elisabeth Hug (die im Jahr 2020 verstarb) nicht einfach in Reih und Glied, sondern liebevoll in die antik anmutende Umgebung gestellt. Bemalt, mit oder ohne Goldrand, verspielt oder schlicht, hier ist für jeden „Kaffee-Kannen-Geschmack“ etwas dabei. Das Museum ging aus der privaten Sammlung von Frau Hug hervor, die nach Begutachtung durch Mitarbeiter der Firma Rosenthal 2012 grünes Licht für „ihr“ Museum bekam. Mittlerweile ist die Sammlung stark angewachsen und die Pfisterei beherbergt weltbekannte Manufakturen wie Meissen, Königlich Tettau, KPM und Nymphenburg. Außerdem werden die Kaffeekultur und die unterschiedlichen Keramikarten beleuchtet. Hier wird der Kaffeekanne wahrlich gehuldigt. Im Anschluss eines Besuchs darf natürlich ein Stück Kuchen mit einem traditionell gebrühten, heißen Kaffee nicht fehlen – selbstverständlich aus einer antiken Kaffeekanne. Diesen können Sie im benachbarten Museums-Café genießen. 

Altes Fenster mit Kaffeekanne

Die Wanderung vor oder nach dem Museumsbesuch

Wer Lust auf eine 5 Kilometer lange Wanderung hat, dem sei die Brenzquellrunde zu empfehlen. Dabei kommt man am Brenzursprung an einer gut ausgestatteten Kneipp-Anlage vorbei, an der man sich in warmen Tagen wunderbar abkühlen und die Durchblutung der Beine – ganz nach der Lehre des Pfarrers Kneipp – fördern kann. Man startet am Rokoko-Rathaus in Königsbronn. Info: Vor dem Fachwerkhaus stehen Übersichtstafeln, die eine Orientierung leicht machen. 

Bildquellen

  • Altes Fenster mit Kaffeekanne: © Krieger - pixabay.com
  • Kaffeekannen-Kunst: © LitterArt - stock.adobe.com