Barfuß-Spazieren – Pfade für fitte Füße

Sie möchten Ihre Füße befreien? Von dicken Socken, einengenden Schuhen und vom ermüdenden Laufen auf Asphalt? Dann sollten Sie Ihren Füßen – , die so häufig lieblos und stiefmütterlich behandelt werden – eine Sommerkur gönnen. Wer barfuß läuft, tut in der Regel seinen Füßen etwas Gutes. Info: Für Diabetiker ist das Barfußspazieren allerdings nicht geeignet. Außerdem sollte der Boden nicht zu kalt und am besten „barfußtauglich“ präpariert sein. Hierfür gibt es in Deutschland zahlreiche Barfuß-Pfade, deren Macher auf mehreren Kilometern die Untergründe nach Gesundheitsaspekten ausgewählt haben.

Matschstationen bringen nicht nur Kindern Spaß

barfusslaufen matsch

Barfußlaufen kräftigt in erster Linie die Fußmuskulatur und lindert Fehlstellungen. Es aktiviert die Reflexzonen, sorgt für eine bessere „Durchlüftung“ und Durchblutung, meist durch den Kalt-Warm-Wechsel, und bringt zudem jede Menge Spaß! Für die Untergründe werden häufig Blätter, Moos, Rinde, Zapfen, Sand, Holzspäne oder Gras und Stroh verwendet. Außerdem werden Fühl-, Matsch-, Wasser- und Balancierstationen eingebaut. Schotter eignet sich weniger, da unsere „untrainierten“ Fußsohlen die Härte und Spitze der Schottersteine schnell als unangenehm empfinden. Für Kinder ist es häufig spannend, wenn die Füße vorher bemalt werden.

Der längste Barfußpfad Deutschlands

barfusslaufen bachqueren

Der Barfußweg mit der längsten Strecke Deutschlands liegt in Hessen (Bad Orb) und ist 4,5 Kilometer lang. Warmer Sand, ein Weidentunnel, ein Salinen-Schwebebalken, Schlammfelder, weiches Gras und kühle Bachquerungen werden eine Wohltat für Ihre Füße sein – und das alles eingebettet in die wundervolle Natur des Spessarts.

Info: Der Pfad ist von Ostern bis Oktober barfuß begehbar.

2019-06-04T09:17:58+00:00
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