Der Drauradweg

Der Drauradweg führt über rund 350 km an der Drau entlang von Südtirol über Kärnten bis nach Slowenien. Naturräume von internationaler Bedeutung liegen ebenso an der Strecke wie bedeutende Städte und verträumte Dörfer.

Highlights und Etappen auf dem Drauradweg

Der Drauradweg von Südtirol bis nach Slowenien hat einiges zu bieten: Naturparke und bedeutsame Landschaften, warme Alpenbadessen und schroffe Felsformationen, lebendige Städte und versteckte Dörfer, südliches Flair und bodenständige Kulinarik verbinden sich im Dreiländereck Österreich-Italien-Slowenien. Zudem laden immer wieder beschauliche Plätze am Wasser zu einer Rast ein – die Drau mit ihren Nebenflüssen hat Wasserfälle, Stauseen, Badeseen und Auen zu bieten. Seinen Anfang nimmt der Drauradweg bei den weltbekannten Drei Zinnen in Südtirol und schlängelt sich bis ins slowenische Maribor. Der Radweg ist einheitlich beschildert und bestens ausgebaut. Der Drauradweg ist in 6 Etappen eingeteilt und kann problemlos individuell geplant werden.

1. Etappe: Toblach – Lienz (49 km): Der Drauradweg startet spektakulär inmitten der Dolomiten nahe den weltbekannten Drei Zinnen. Die erste Etappe führt an der jungen Drau entlang durch das enge Pustertal mit kleinen Dörfern, Burgen und gotischen Kirchen. Hauptorte am Radweg sind Toblach, Innichen, Sillian und Lienz, wo die erste Etappe endet.

2. Etappe: Lienz – Spittal an der Drau (77 km): Kühle Auen, gepflegte bäuerliche Kulturlandschaft, Bergwälder, Almen und die nahen Gipfel der Kreuzeckgruppe prägen die zweite Etappe im Oberen Drautal. Hier stellt die Drau ein international bedeutendes Feuchtgebiet dar. An der Strecke liegen idyllische Dörfer wie Oberdrauburg und Sachsenburg. Weitere Highlights der Etappe sind der Badesee in Greifenburg und der Weissensee, höchster Badesee der Alpen.

3. Etappe: Spittal an der Drau – Villach (40 km): Spittal ist bekannt für das eindrucksvolle Renaissanceschloss Porcia und den nahen Millstätter See. Die gemütliche dritte Etappe führt durch das Untere Drautal. Kleine Dörfer wie Molzbichl prägen die Strecke. Imposant ist auch der Mamorsteinbruch von Gummern. Villach ist die heimliche Hauptstadt des Drauradweges und bietet südliches Flair für Gourmets, Kunstbegeisterte und Shoppingfans.

Villach - Drauradweg

4. Etappe: Villach – Ferlach/St. Margareten (51 km): Durch das Rosental verläuft die vierte Etappe des Drauradwegs, eine idyllische Landschaft, eingebettet in Laubwälder, Wiesen und die Gipfel der Karawanken. Abstecher lohnen sich zum Faaker See, Silbersee und Wörthersee. Direkt am Radweg liegen die Stauseen von Freistritz und Ferlach. Ebenfalls sehenswert: die Schlösser Wernberg, Ebenau und Schloss Rosegg mit seinem Tierpark. Über dem Etappenziel, der Büchsenmacherstadt Ferlach, thront die Hollenburg.

5. Etappe: Ferlach/St. Margareten – Lavamünd (67 km): Die fünfte Etappe des Drauradwegs führt durch Südkärnten. Das Jauntal mit seinen Laubwäldern und den mächtigen Konglomeratfelsen ist das Kerngebiet der Kärntner Slowenen. Der Radweg streift Städte wie Völkermarkt, Lavamünd und Dravograd und verläuft entlang von Klopeiner See, Turnersee, stillen Baggerseen und Drau-Altarmen durch ein Wasserparadies.

Maribor - Drauradweg

6. Etappe: Lavamünd – Maribor (73 km): Nach dem Grenzübergang nach Slowenien verläuft die sechste Etappe des Drauradwegs durch das slowenische Drautal. Das wasserreichste Gebirge Sloweniens, der Pohorje, prägen die Etappe ebenso wie verträumte Dörfer wie Vuzenica, Podvelka oder Fala. Maribor ist gespickt mit Sehenswürdigkeiten wie Kathedrale, Rathausplatz, Stadtburg und vielen schönen Brücken über die Drau. Hier steht auch der älteste Weinstock der Welt. Von hier kann man der Drau bis nach Kroatien folgen.

2019-05-14T14:06:49+00:00
error: Bilder sind urheberrechtlich geschützt und können nicht heruntergeladen werden