Der Brückenradweg im Osnabrücker Land

Der Brückenradweg verbindet die zwei Hansestädte Osnabrück und Bremen und führt dabei durch abwechslungsreiche Landschaften. Das Besondere: Es gibt zwei unterschiedliche Routenverläufe.

Highlights auf dem Brückenradweg

Moorlandschaft im Osnabrücker Land - Brückenradweg

Der Brückenradweg ist eine Verbindung zwischen den geschichtlich und kulturell geprägten Städten Osnabrück und Bremen, in denen es viel zu entdecken gibt: Osnabrück weiß mit einem reichen kulturellen Angebot sowie schönen Einkaufsmöglichkeiten zu begeistern, und Bremen zeigt sich mit seinem Marktplatz, der zu den schönsten in Deutschland zählt, von seiner besten Seite. Die Besonderheit des Brückenradwegs sind die beiden Routenverläufe: Die Westroute ist 165 km lang und verläuft u. a. über Vechta. Die Ostroute führt über 149 km von Osnabrück u. a. über Diepholz nach Bremen und zwischen den beiden Routen sind Verbindungsrouten eingerichtet und ausgeschildert. Der Radfernweg führt unter anderem durch drei Naturparke (der Terra.vita Naturpark Osnabrücker Land, der Naturpark Dümmer und der Naturpark Wildeshauser Geest), aber auch durch faszinierende Moorgebiete, Flusslandschaften in bewaldeten Gebieten, ausgedehnte Wälder, das Wiehengebirge und die Dammer Berge. Auf der Route sind ebenfalls zahlreiche Brückenbauwerke von der historischen Steinbrücke aus dem Mittelalter bis zur modernen Konstruktion zu bewundern.

Die Ostroute auf dem Brückenradweg

Rathaus Osnabrück - Brückenradweg

Die Ostroute beginnt in Osnabrück, eine Stadt, die mehrere Sehenswürdigkeiten zu bieten hat: besichtigen sollte man den Marktplatz mit dem Rathaus des Westfälischen Friedens, die gotische St. Marienkirche und das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. Hügelig geht es danach weiter hinter Belm bis nach Ostercappeln; hier hat man schöne Ausblicke auf das Osnabrücker Bergland im TERRA.vita- Naturpark. Weitere Highlights sind das große Eisenbahnviadukt in Bohmte-Leckermühle sowie die alte Römerbrücke in Bohmte-Hunteburg.

Bremen, Rathaus und Dom - Radfernweg Hamburg-Bremen - Brückenradweg

Der Naturpark Dümmer hat Moorlandschaften und viel Freizeitspaß am Dümmer See zu bieten. Weiter geht es nach Diepholz mit dem Wasserschloss. In Bassum steht die gewaltige Kirche des ältesten Stiftes Mitteleuropas. Der Radweg führt weiter durch ausgedehnte Wälder im Naturpark „Wildeshauser Geest“. In Stuhr vor den Toren der Hansestadt Bremen sind die gotische Backsteinkirche und das Wassermühlenensemble Heiligenrode sehenswert. Über die Wilhelm-Kaisen-Brücke und durch die historische Bremer Altstadt geht es zum Ziel des Brückenradweges, den Bremer Hauptbahnhof.

Die Westroute auf dem Brückenradweg

Pfarrkirche St. Viktor in Damme - Brückenradweg

Die Westroute beginnt wie die Ostroute in Osnabrück. Über Eisenbahn- und Flussbrücken geht es durch hügeliges Gelände nach Wallenhorst. Kalkriese ist bekannt durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Weiter geht es ins „Große Moor“ mit der Ortschaft Campemoor. Die Stadt Damme liegt im Bereich des Naturparks Dümmer; ab hier radelt man durch das Erholungsgebiet Dammer Berge. Steinfeld ist geprägt durch große Findlinge.

Moorlandschaft bei Goldenstedt - Brückenradweg

Über Mühlen, wo das Gebäude der ehemaligen „Seefahrerschule“ sehenswert ist, geht es nach Lohne mit seiner schönen Fußgängerzone. Sehenswert in Vechta sind den Zitadellenpark mit dem alten Zeughaus. Vor Goldenstedt kann man einen Abstecher zum Naturschutzinformationszentrum und zur „Goldenen Brücke“ machen, die über die Hunte führt. Im Naturpark Wildeshauser Geest ist der Ort Harpstedt sehenswert. Kurz nach Harpstedt trifft die Westroute auf die Ostroute, die über Stuhr nach Bremen führt.

2019-11-04T14:55:19+00:00
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