Der beliebte Mangfall-Radweg im Münchner Umland

Der Mangfall-Radweg verbindet auf rund 60 km München mit Rosenheim und verläuft ab Feldkirchen-Westerham am Fluss Mangfall entlang.

Highlights auf dem Mangfall-Radweg

Der Mangfall-Radweg ist eine gut ausgebaute Strecke von München bis Rosenheim und hat einige landschaftliche und touristische Highlights zu bieten. Das Flussgebiet des Flusses Mangfall wurde in den letzten Jahren renaturiert und lädt zum Schwimmen, Picknicken und Entspannen ein. Der Fluss begegnet dem Radler in Feldkirchen-Westerham; der Fluss entspringt dem Tegernsee und macht hier eine Kehre. Weiter geht‘s entlang der Mangfall oder auf flussnahen Wegen auf ebener Strecke über Kolbermoor nach Rosenheim. Dort mündet die Mangfall in den Inn. Der Mangfall-Radweg ist dank weniger Steigungen gut für Familien mit Kindern geeignet.

Wallfahrtskirche Weihenlinden - Mangfall-Radweg

Los geht es mit dem Mangfall-Radweg am Ostbahnhof München. Ab hier führt der Radweg straßenbegleitend aus München heraus über Neuperlach, Perlach, Ottobrunn und Höhenkirchen nach Aying, wo sich der Brauereigasthof Aying für eine Einkehr anbietet. In Feldafing ist das Stromkraftwerk Vagen sehenswert, in Vagen selbst lohnt sich das schön gestaltete Dorfbild und der Besuch der Barockkirche Maria Himmelfahrt. Weiter geht es nach Bruckmühl, wo man sich die Wallfahrtskirche Weihenlinden mit hervorragenden Stukkaturen, das Tier- und Naturkundemuseum sowie das Salus Auwald-Biotop nicht entgehen lassen sollte. Wer mit Kindern unterwegs ist, der sollte den Bergtierpark Blindham als Zwischenstopp oder Etappenziel einplanen.

Schloss Maxlrain - Mangfall-Radweg

Das Schloss Maxlrain mit Brauereibiergarten und die Kurstadt Bad Aibling mit historischen Bauten und künstlerischen Lüftlmalereien sind die nächsten Highlights auf der Strecke. Neben der wunderschön renaturierten Mangfall mit Blumenböschungen und Raststellen geht es nun weiter nach Kolbermoor, wo man sich das Spinnerei-Industriedenkmal anschauen kann – eine einzigartige Erinnerung an die Industrialisierung in Kolbermoor. Auf relativ ebener Strecke geht es weiter nach Rosenheim und die Mangfallmündung auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände. Rosenheim hat als Sehenswürdigkeiten den Lokschuppen, die Altstadt, das Holztechnische Museum, das Innmuseum sowie die Städtische Galerie zu bieten.

2019-12-04T15:15:23+00:00
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