Der Aachener Dom – oder auch Hoher Dom zu Aachen genannt – ist eines der 46 Weltkulturerbestätten in Deutschland. Vom Aachener Dom bis zu den Höhlen der Schwäbischen Alb – die Weltkulturerbestätten sind vielfältig und außergewöhnlich: Darunter befinden sich sowohl architektonische und künstlerische Meisterwerke, wie auch einzigartige Kultur- und Naturlandschaften, welche die gesellschaftlichen, kulturellen und technologischen Entwicklungen auf besonders eindrückliche Art und Weise widerzuspiegeln vermögen.

Das doppelte Dom-Erlebnis

Hoher Dom zu Aachen

Der Hohe Dom zu Aachen ist für Besucher (wieder) geöffnet. Ein 3D-Rundflug-Video bietet dem Interessierten außerdem ein virtuelles Betreten und Besichtigen des Doms. So können Sie sich vorab einen ersten Eindruck verschaffen und sich über die wichtigsten Kunstgegenstände, Objekte und architektonischen Besonderheiten schlau beziehungsweise ein Bild machen. Die Geschichte des Doms wird bis zurück ins 8. Jahrhundert hinein, als Karl der Große dort residierte und auch dort zu Grabe getragen wurde, erlebbar. Der Dom besteht aus mehreren Teilbauten, welche die unterschiedlichen Stilepochen seiner Entstehungsgeschichte sichtbar machen. Der Aachener Dom ist etwa 1200 Jahre alt und ein heterogen aufgebautes Kunstwerk, das seit dem 19. Jahrhundert erst die Funktion einer Kirche erfüllt. Er ist zweifelsohne das Wahrzeichen der Stadt Aachen und wurde 1978 als erste Kulturerbestätte Deutschlands in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. 

Bildquellen

  • Hoher Dom zu Aachen: © SofiLayla - pixabay.com
  • Dom Aachen Karl der Grosse: © ThomasWolter - pixabay.com