Man kann – ausgelöst durch die Angst vor Corona in Innenräumen – beinahe von einem Revival der Trimm-dich-Bewegung der 80er Jahre sprechen. Damals gerieten durch das Aufkommen von diversen Modesportarten, wie dem Inlineskaten und dem Nordic Walking, die Trimm-dich-Pfade allmählich in Vergessenheit und wurden auch von Seiten der Kommunen vernachlässigt. Jetzt werden sie wieder, auch beim älteren Publikum, nach und nach beliebter. Statt sich im Fitnessstudio abzumühen, schafft es die Umgebung „Wald“ aus dem Sporterleben gleichzeitig ein Naturerleben zu machen. Und das scheint in diesen Zeiten einen ganz besonderen Wert zu haben. 

Outdoor-Geräte für Alle!

Fitness Wald Paar

In Wiesbaden am Bahnholz ist ein einzigartiger NaturParcour zu finden. Der 350 lange Pfad mit verschiedenen Stationen ist für Alle, und das beinhaltet sehbehinderte Besucher, im Rollstuhl Sitzende oder Menschen mit (altersbedingten) Einschränkungen. Die Outdoor-Geräte, die gezielt einzelne Muskelzonen beanspruchen, bieten für alle Gruppen ein adäquates Training: Vom Schultergürteltrainer über den „Tai Ji Handflächenmasseur“ und das Labyrinth bis hin zur Station „Tic Tac Toe“ -, hier hat sich die Stadt einiges einfallen lassen. Info: Die Übungen wurden von staatlich examinierten Physiotherapeuten konzipiert und erprobt. 

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