Bahnengolf: Kleine Variante des Golfsports

Bahnengolf ist die kleinere Variante des Golfsports und wird nicht auf Rasenplätzen, sondern auf befestigten Bahnen gespielt. Das Spiel entspricht im Wesentlichen dem letzten Schlag auf dem Golfgreen, mit dem der Ball ins Zielloch eingeputtet wird. Das Ziel des Spieles bleibt gleich, nämlich den Ball mit so wenig Schlägen wie möglich ins Loch zu bewegen. Als Bahnengolf bezeichnet man die genormten Bahnensysteme Minigolf, Miniaturgolf, Cobigolf, Sterngolf usw., doch hierzulande hat sich dafür der Oberbegriff Minigolf eingebürgert.

Geschichte des Bahnengolfs

Der Bahnengolfsport entwickelte sich aus dem Golfsport und übernahm von dort die Schlussphase, das Putten ins Loch. Dieser Schlag wurde mit Hindernissen zwischen Abschlagpunkt und Loch variiert. Phantasiebahnen mit verschiedensten Hindernisaufbauten kamen zuerst in den 1920er Jahren in England und den USA auf und erfreuten sich bald großer Beliebtheit als presiwertes Freizeitvergnügen. im Jahr 1950 reichte der Schweizer Paul Bongni ein Patentgesuch für die Normierung des Minigolfs ein, dem 1953 entsprochen wurde; Bongnis Version des Minigolfs setzte sich schließlich durch, sie wird in internationalen Wettbewerben gespielt und ist in Europa am verbreitetsten. Bahnengolf nach Bongni hat genormte Betonbahnen mit Hindernissen in vorgeschriebener Reihenfolge. Die Hindernisse sind Aufbauten aus Beton oder Naturstein.
Adventure Golf, Bahnengolf

Adventure Golf © romanruzicka – fotolia.com

Adventure Golf: Eine abenteuerliche Variante im Bahnengolf

Wer am klassischen Golf bereits seinen Spaß hat, dem wird Adventure Golf erst recht gefallen: beide Sportarten liegen nicht allzu weit voneinander entfernt. Die Gemeinsamkeiten sind, dass auf naturidentischem Rasen gespielt wird und die Regeln des Deutschen Golf Verbandes gelten. Allerdings sind die Vorschriften simplifiziert worden und somit viel leichter zu verstehen. Beim Adventure Golf ist eine Bahn oftmals zwischen 8 und 50 Meter lang und mit einigen sportlichen Herausforderungen für den Spieler versehen worden. So ist es Ziel des Spiels, den Ball erfolgreich durch diverse Hürden zu manövrieren. Es ist deshalb nicht ungewöhnlich, dass sich plötzlich Wasserfälle oder ein Feld aus Felsen als Hindernisse beim Adventure Golf auftun.

Schwarzlicht-Minigolf: Golfen in 3D

Mittlerweile haben viele Minigolf-Anlagen auf 3D umgerüstet, was bedeutet, dass das altbekannte Spiel zu einem Trip in Fantasiewelten dank fluoreszierender Wände mutiert. Sobald die Spieler mit einer speziellen Brille ausgestattet wurden, kann das Minigolfen auch schon losgehen. Begegnen wird man dabei riesigen Pilzen, ungewöhnlichen Tieren und einer fantasievollen, bunten Umgebung, die man sonst nur aus dem Kino kennt. Da der Andrang meist recht groß ist, empfiehlt sich eine vorherige Reservierung bei der jeweiligen Anlage. Weitere Informationen: www.minigolfsport.de
2016-12-06T09:54:38+00:00
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