Seehundstation – gibt es dort auch Robben? Bezüglich den Bezeichnungen der Meeres- und Landbewohner gibt es häufig Unsicherheiten. Der Begriff Robbe ist ein Oberbegriff für Seehunde wie auch für Kegelrobben. Von denen gibt es jeweils wieder verschiedentlich Untergruppen. Die Seehundstation Friedrichskoog beherbergt beides: Derzeit leben dort fünf Seehunde und zwei Kegelrobben in den 800 Quadratmeter großen Seewasserbecken. Die Tiere können bei jedem Wetter beobachtet werden – sogar aus unmittelbarer Nähe. Der Aufzuchtbereich der Jungtiere ist allerdings für Besucher nicht zugänglich – eine Beobachtung der Babyrobben ist per Videokamera jederzeit möglich.

Lilli, Nemi & Co.

Seehunde Wasser Land

Die Seehundstation Friedrichskoog wurde im Jahr 1985 gegründet. Die Station dient der Informations- und Umweltbildung und praktiziert eine tierschutzgerechte Aufzucht von Seehunden und Kegelrobben. Sie können bei Fütterungen und Trainings der Tiere dabei sein und Lilli, Nemi & Co. aus nächster Nähe erleben. Gleichzeitig wird die Erlebnisausstellung „Robben der Welt“ in den Räumen der Station dauerhaft gezeigt, so dass Sie sich und Ihre Kinder auf spielerische Weise dem Leben der Meeressäuger nähern können.

Geheult wird hier nicht

Info: Als Heuler werden in der Regel nur dauerhaft von der Mutter getrennte, junge Seehunde bezeichnet. Das Heulen ist ein normaler Konktaktlaut, kein Klagen, wie häufig das Heulen missverständlich interpretiert wird.

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Bildquellen

  • Seehunde-Wasser-Land: © Foto-Rabe - pixabay.com
  • Seehund-Strand: © Cairomoon - pixabay.com