Ein Radweg durch Fels und Wiese: Der Altmühltalradweg

Der bekannte Altmühltalradweg, der fast durchgehend leicht bergab führt, beginnt in der mittelalterlichen Stadt Rothenburg ob der Tauber und führt dann über den Naturpark Altmühltal bis nach Kelheim.

Natur am Altmühltalradweg

Nach dem Start in der sehenswerten Stadt begeistern die weiten Wiesenlandschaften und Waldgebiete der Fränkischen Seenplatte ebenso wie die zahlreichen gut erhaltenen Burganlagen, Schlösser und Kirchen am Wegesrand, die teilweise für eine Besichtigung geöffnet sind. Ab dem Zwischenziel Treuchtlingen taucht der Altmühltalradweg in die engen und beeindruckenden Kalksteinformationen des Fränkischen Jura des unteren Altmühltals ein, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch viel über die Vergangenheit der Fränkischen Alb erzählen: Museen am Wegesrand zeigen beispielsweise in der Region entdeckte Fossilien wie den bei Solnhofen gefundenen Urvogel.

Nach der bekanntesten Felsformation des Altmühltals, den Zwölf Aposteln bei Solnhofen, erreicht der Altmühltalradweg die bekannte Barockstadt Eichstätt mit ihrem historischen Altstadtkern, bevor er auf kurvenreichen Wegen vorbei an alten Mühlen, die teilweise noch in Betrieb sind, weiter bis zur Donau verläuft. Hier begeistert die bekannte Klosteranlage Weltenburg direkt am Fluss und lädt zur Einkehr in die wahrscheinlich älteste Klosterbrauerei der Welt ein.

Altmühl in Kottingwörth - Altmühltalradweg

Altmühl in Kottingwörth – © Otto Durst- fotolia.com

Beliebte Städte und Sehenswürdigkeiten entlang des Altmühltalradwegs

Die Stadt Rothenburg ob der Tauber mit ihrem mittelalterlichen Charme, der Stadtmauer, den Stadttoren und historischen Kirchen bietet einen Panoramablick über die Region, und die verwinkelten Gassen, malerischen Plätze sowie die versteckten Hinterhöfe laden zu einem Bummel durch die Altstadt ein.

Ebenso einen Abstecher wert ist die Universitätsstadt Eichstätt, die mit ihrem barocken Stadtbild, alten Klosteranlagen und romantischen Gärten zu den kulturellen Höhepunkten der Route gehört und zu einer Entdeckungstour in den geschichtsträchtigen Gassen einlädt. 

Die Burganlage Pappenheim, die auch als Tor zum Altmühltal bezeichnet wird, eignet sich ideal für eine längere Rast: auf dem gleichnamigen Berg bietet sich ein eindrucksvoller Panoramablick über das Altmühltal. Die Anlage hat sich durch ihre Geschichte als Heimat einer der bedeutendsten mittelalterlichen Familien sowie die gut erhaltenen Bauwerke und Gebäude mit angeschlossenem Museum einen besonderen Reiz bewahrt und gehört auch deswegen zu den beliebtesten Ausflugszielen im Altmühltal.

Weitere Informatiomem:

www.naturpark-altmuehltal.de/routen/altmuehltal-radweg-166/

www.rothenburg.de

2017-07-30T21:35:29+02:00
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