Schwarz-weiß-rote Variationen – die Schwarzwälder Kirschtorte

Schwarzwälder Kirschtorte Stück

Was macht eine Schwarzwälder Kirschtorte zu einer Schwarzwälder Kirschtorte? Sind es die Schokoladenraspeln, mit denen man einen dunklen Wald wie den Schwarzwald assoziieren kann. Oder ist es das Kirschwasser, das aus dem Schwarzwald kommt – und die Kirschen. Die Farben erinnern zweifelsohne an die Schwarzwälder Bollenhüte, die dort Teil der Frauentracht sind. Vielleicht ist es einfach die Kombination aus Kirschen und Schokolade – , wie etwa bei der Schwarzwälder Kirsch Eiscreme oder dem gleichnamigen Joghurt. Eins ist sicher: Schwarzwälder Kirsch ist inzwischen weltberühmt!

Wer hat die beliebteste Torte Deutschlands erfunden?

Die Ursprünge sind allerdings nicht geklärt, so dass der Ursprung nicht zweifelsfrei im Schwarzwald zu veorten ist. Der schwäbische Konditor Josef Keller reklamierte die Urheberschaft im 19. Jahrhundert für sich. Allerdings wird häufig auch der Tübinger Konditormeister Erwin Hildenbrand als Erfinder erwähnt. Im Jahre 1934 wurde die Torte erstmals schriftlich erwähnt, allerdings in einer Zusammensetzung, wie sie heute kaum noch zu finden ist.

Zutaten für den Buiskuit

7 Eier 1 Prise Salz 180 Gramm Zucker 100 Gramm Mehl 50 Gramm Speisestärke 50 Gramm Kakao

Zutaten für Füllung und Verzierung:

1 Glas Sauerkirschen 100 Gramm Zucker 1 EL Speisestärke 1000 Gramm Schlagsahne 6 EL Kirschwasser, mit dem der Biskuit getränkt wird 30 Gramm Schokolade (für die Raspeln)

Auch ohne Alkohol schlemmen

Es gibt etliche Variationen der Schwarzwälder Kirschtorte. Am verbreitetsten ist die Version ohne Alkohol beziehungsweise Kirschwasser, wobei der Rest des Rezepts so bleiben kann – oder die Variante im Glas. Bei heißen Temperaturen ist die Variante als Eiscreme wohl die beliebteste!

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  • Schwarzwaelder Kirschtorte: © Olga - stock.adobe.com
2019-11-06T13:52:10+00:00
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