Großstädtisches Flair gepaart mit hanseatischer Architektur und eine breite Kulturszene machen Rostock zu einem idealen Ziel für Kultur- und Städtefans. Und auch, wenn das Wetter an der Ostsee mal etwas rauer ist, kann Rostock mit einigen sehenswerten Rückzugsmöglichkeiten punkten. Wir haben 5 Indoor-Tipps für schlechtes Wetter in Rostock zusammengestellt.

Kloster zum Heiligen Kreuz: Das Kloster zum Heiligen Kreuz ist eine vollständig erhaltene Anlage aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Das ehemalige Zisterzienser-Nonnenkloster wurde im Jahre 1270 durch die dänische Königin Margarete gestiftet. Zur Klosteranlage gehören neben der Kirche (heute Universitätskirche), Kreuzgang und Refektorium. Sehenswert ist auch das Kulturhistorische Museum Rostock, das zu den wichtigsten Stätten der Dokumentation bürgerlicher Kulturgeschichte in Mecklenburg-Vorpommern gehört.

Neuer Markt und Marienkirche in Rostock - Östlicher Backstein-Rundweg

Neuer Markt und Marienkirche in Rostock © hecht7 – fotolia.com

St. Marien: St. Marien ist Rostocks schönste und bedeutendste Kirche und stammt ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert – 1232 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Die Kirche hat eine kostbare Ausstattung wie z. B. eine bronzene Tauffünte aus dem Jahr 1290 sowie die älteste mit Originalteilen funktionierende astronomische Uhr in Norddeutschland aus dem Jahr 1472. Sowohl das Hauptuhrwerk als auch das Kalenderwerk und Glockenspiel, Apostelumgang und Stundenglocke werden täglich per Hand aufgezogen.

Warnemünder Kirche: Die neogotische Kirche im Zentrum des Seebades wurde zwischen 1866 und 1871 erbaut und besitzt einen Schnitzaltar von 1475, eine Renaissance-Kanzel von 1591 und eine Statue des Heiligen Christophorus. Maritimes Flair bieten die besonderen Votivschiffe. Im wuseligen Seebad ist die Kirche stets ein Ort der Ruhe und der Andacht – sie bot aber auch schon Schutz vor Hochwasser. Tipp: Vor allem in der Saison finden fast täglich Führungen und vielfältige kirchenmusikalische Veranstaltungen statt.

Kurhaus in Warnemünde

Kurhaus in Warnemünde © Rico Ködder – stock.adobe.com

Kurhaus Warnemünde: Das Kurhaus mit dem angrenzenden Kurgarten besteht seit 1928 und ist eines der traditionsreichsten Häuser im Seebad Warnemünde. Besonders bei schlechtem Wetter kann man sich hierher zurückziehen und sich im Restaurant eine echte italienische Pizza aus dem Steinofen oder einen Cappuccino, einen erlesenen Tee oder einen heißen Sanddornsaft schmecken lassen – immer mit Blick auf die stürmische Ostsee. Hier kann man sich das schlechte Wetter mit einem Stück hausgebackenen Kuchen versüßen lassen.

Munch Haus: Kunstfans sollten sich bei Regen und Wind ins Munch Haus zurückziehen. Das Haus beherbergte 1907/08 den norwegischen Maler Edvard Munch, der damals bei dem Lotsen Nielsen und seiner Familie wohnte. Während seiner Zeit in Warnemünde hatte Munch eine künstlerische Krise: er wurde von Depressionen gequält und suchte Ruhe, um sich selbst zu finden. Das schlichte Fischerhaus zeigt heute wechselnde Ausstellungen moderner Kunst.

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