Tobias Schmitt, Porträt

Zur Person

Seine Ausbildung zum Koch hat Tobias Schmitt in „Brenners Park Hotel & Spa“ in Baden-Baden absolviert. Nach erfolgeicher Lehre arbeitete er an der Seite von Cornelia Poletto und anschließend als Demi Chef in „Jacobs Gourmetrestaurant“ im „Hotel Louis C. Jacob“. Nach einem Aufenthalt in Australien sowie einem Jahr in Amsterdam im „Intercontinental Hotel Amsterdam“ im Restaurant „La Rive“ bei Küchenchef Roger Rassin arbeitete er als Gardemanger und Poissonier im Restaurant „Villa Merton“ in Frankfurt, danach zog es ihn als Souschef in das angesagte Frankfurter Gourmetrestaurant „Lafleur“ unter Andreas Krolik. Seit 2020 kocht Tobias Schmitt als Küchenchef im „favorite“ in Mainz und verwöhnt dort seine Gäste mit einer leichten und modernen Küche.

Tobias Schmitt, Foodbild

Aktuelle Auszeichnungen

  • Der Varta-Führer: ✔
  • Guide Michelin: ✔
  • Gusto: ✔
  • Gault Millau: ✔
  • Der Feinschmecker: ✔
  • Schlemmer-Atlas: ✔
  • Der große Guide:
Innenansicht Restaurant

Das Interview

Warum sind Sie Koch geworden?

Mein Vater ist gelernter Koch und arbeitet in der Gastronomie. Damals war er meistens am Sonntag zu Hause und hat immer für die Familie gekocht. Um möglichst viel Zeit mit ihm zu verbringen, habe ich ihm immer beim Zubereiten der Speisen geholfen. So habe ich bereits in jungen Jahren viele Basics des Kochens gelernt.

Was ist für Sie das Wichtigste beim Kochen?

Dass jedes Produkt, das man verarbeitet, mit Respekt behandelt wird. Da sehe ich keinen Unterschied zwischen Gemüse, Fisch, Fleisch oder Butter.

Woher holen Sie sich die Inspiration für Ihre Speisekarte?

Das kann ganz unterschiedlich sein. Ich lasse mich da immer gerne von den Jahreszeiten lenken und von dem, was ich in der Zeit selber gerne esse.

Welches Essen macht Sie glücklich?

Wenn der Fisch frisch aus dem Meer kommt und direkt zubereitet wird.

Was würden Sie niemals essen?

Balut! Das würde ich wirklich niemals essen.

Was bringt Sie aus der Fassung?

Wenn Straßenteilnehmer das Reißverschlusssystem im Straßenverkehr nicht verstehen.

Haben Sie kochende Vorbilder?

Vorbilder nicht direkt. Aber es gibt einige Restaurants, in denen ich essen war und die mich nachhaltig beeindruckt haben.

Mit welchem Politiker oder welcher Politikerin würden Sie gerne einmal gemeinsam essen?

Ich denke, mit Karl Lauterbach könnte man durchaus ein interessantes Gespräch führen.

Wie wird sich aus Ihrer Sicht das Fine Dining nach der Corona-Pandemie verändern?

Ich denke, dass sich hauptsächlich die Preisgestaltung der Menüs und Gerichte erhöhen wird. Nur so können Mitarbeiter angemessen entlohnt und die steigenden Lebensmittelpreise bezahlt werden.

Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit und wie erholen Sie sich?

In meiner Freizeit schaue ich oft Dokumentationen oder Polittalkshows wie beispielsweise „Markus Lanz“. Entspannen tue ich meisten mit einem Glas Wein auf einem Weingut, dem Balkon oder wenn ich neue Menüs oder Gerichte schreibe.

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