Nachgefragt bei… Alexander Hoppe

Alexander Hoppe, Porträt

Zur Person

Nach seiner Ausbildung zum Koch im Restaurant Denkma(h)l! in Hamm, die er als Jahrgangsbester abgeschlossen hat, absolvierte Alexander Hoppe mehrere Praktika im Hotel Restaurant zur Post in Odenthal, bevor Stationen im Restaurant Husarenquartier unter Herbert Brockel und im Restaurant Überfahrt unter Christian Jürgens folgten. In seinem Ausbildungsbetrieb arbeitete er als Souschef und Küchenchef, bevor er 2020 Küchenchef im Restaurant Shiraz in Wuppertal wurde. Alexander Hoppe steht für eine frankophile Küche mit modernen und asiatischen Einflüssen.

 

Alexander Hoppe, Foodbild

Aktuelle Auszeichnungen

  • Der Varta-Führer: ✔
  • Guide Michelin: ✔
  • Gusto:
  • Gault Millau: ✔
  • Der Feinschmecker:
  • Schlemmer-Atlas: ✔
  • Der große Guide: ✔
Restaurant Shiraz innen

Das Interview

Warum sind Sie Koch geworden?

Im Laufe meiner Ausbildung habe ich ein Praktikum in einer Sterneküche gemacht. Dort hat mich total fasziniert, was die Köche dort aus Lebensmitteln kreiert haben. Solch künstlerische Gerichte, die mit absoluter Präzision und perfektem Handwerk zubereitet wurden, wollte ich auch kochen lernen, um damit die Gäste auf eine kulinarische Reise mitzunehmen und zu begeistern.

Was ist für Sie das Wichtigste beim Kochen?

Kochen bedeutet für mich Leidenschaft, und diese verspüre ich beim Kreieren ganz besonderer Menüs. Wichtig ist mir dabei der respektvolle Umgang mit den Lebensmitteln in jederlei Hinsicht. Zudem ist mir mein Team sehr wichtig. Wir verbringen sehr viel Zeit zusammen in der Küche, da ist es besonders wichtig, dass eine gute Stimmung herrscht und auch Späße gemacht werden. Die Gäste schmecken es, wenn die Gerichte mit Leidenschaft gekocht wurden.

Woher holen Sie sich die Inspiration für Ihre Speisekarte?

Oftmals inspirieren mich ganz alltägliche Dinge. Natürlich gehe ich selbst auch gerne essen und lasse mich inspirieren, doch auch beim Spazierengehen kommen mir Ideen, oder ich sehe etwas, das ich beim nächsten Gericht einbauen möchte. Besonders inspirierend sind Urlaube, da man dort einen entspannteren Blick auf Gerichte anderer Kulturen werfen kann. Und ich lasse mich auch gern von den Produkten der aktuellen Saison inspirieren und interpretiere und kombiniere diese gern neu.

Welches Essen macht Sie glücklich?

Es muss nichts Ausgefallenes sein, es sollte nur mit Liebe und Leidenschaft zubereitet worden sein.

Was würden Sie niemals essen?

Probieren würde ich nahezu alles, jedoch eher ungern esse ich Meeresfrüchte, auch wenn ich diese gern zubereite.

Was bringt Sie aus der Fassung?

Während der Arbeit in der Küche können mich Hektik und Chaos ärgern, aber aus der Fassung kann mich so schnell nichts bringen 😉

Haben Sie kochende Vorbilder?

Sergio Herrmann, Christian Bau, Eric Vildgaard

Mit welchem Politiker oder welcher Politikerin würden Sie gerne einmal gemeinsam essen?

Ich gehe lieber mit guten Freunden essen.

Wie wird sich aus Ihrer Sicht das Fine Dining nach der Corona-Pandemie verändern?

Ich kann mir vorstellen, dass gut essen zu gehen in der Gesellschaft einen höheren Stellenwert bekommt. Dies können wir auch teilweise schon feststellen. Jedoch zieht die Pandemie auch konzeptionelle Anpassungen nach sich, die auf den entstandenen Personalmangel zurückzuführen sind. Ich bin mir sicher, dass wir diese Auswirkungen in der Gastronomie noch deutlicher zu spüren bekommen.

Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit und wie erholen Sie sich?

Tatsächlich nutze ich auch meine Freizeit, um mich mit neuen Menüs zu beschäftigen. Dies geht bei gutem Wetter besonders gut in in der Hängematte im Garten. Ich verbringe aber auch unheimlich gerne Zeit mit meiner Freundin und meinen Freunden.

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Bildquellen

  • Alexander Hoppe, Porträt: © Sascha Perrone
  • Alexander Hoppe, Foodbild: © Restaurant Shiraz
  • Restaurant innen: © Restaurant Shiraz
  • Alexander Wulf, Porträt: © Restaurant Troyka
2022-11-07T13:53:51+01:00