Pinakothek der Moderne – Sichtbarmachung der Gegenwart

Die Pinakothek der Moderne, die sich im Münchner Stadtbezirk 3 Maxvorstadt befindet, beherbergt die größte Sammlung für moderne und zeitgenössische Kunst, Design und Architektur in Europa. Ausgangspunkt für alle Besichtigungen bildet eine Rotunde mit einer 25 Meter hohen Glaskuppel: Hier können Kunstliebhaber von einem Ausstellungsbereich in den anderen wechseln und sich von der Kunst nach 1900 – das ist das abgrenzende Attribut der Kunstwerke gegenüber der Sammlung der Alten Pinakothek, die vor 1900 datiert sind – , inspirieren lassen. Die Rotunde stellt einen Ort des Austausches dar, der Kommunikation über Kunst ermöglichen soll.

Bauhaus, Pop Art & Co.

Gleichzeitig sollen die „historische Bedingtheiten des 20. und 21. Jahrhunderts sichtbar werden“, so heißt es auf der Website der Pinakothek. Fragestellungen der Moderne werden aufgegriffen und künstlerisch ver- und bearbeitet. 20 000 Werke aus den Disziplinen Malerei, Plastik, Fotografie und Neue Medien können betrachtet werden. Stilrichtungen wie Expressionismus, Futurismus, Kubismus, Bauhaus, Surrealismus, Pop Art und Minimal Art werden gezeigt. Werke großer Namen wie Pablo Picasso, Max Beckmann, Salvador Dali und viele bekannte mehr, finden hier ihre Heimat. Entwicklungen, die das traditionelle Kunstverständnis aufbrechen – aus den Bereichen Rauminstallation, Performance und Medienkunst – , werden gleichermaßen integriert. Die Frage nach den Grenzen zwischen Hochkultur und der Hyperkultur der Spätmoderne werden künstlerisch ausgelotet. Neben der ständigen Sammlung finden auch immer wieder temporäre Ausstellungen statt.

2019-05-21T09:15:49+00:00
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