Nachgefragt bei… Heiko Lacher

Heiko Lacher, Potrait

Zur Person

Heiko Lacher wurde am 20.05.1990 in Ludwigsburg geboren. Seine Lehre absolvierte er im Schlosshotel Michelfeld bei Michael Lacher. Es folgten mehr als drei Jahre im Hotel am Schlossgarten in Stuttgart auf mehreren Posten bei seinem persönlichen Mentor Bernhard Diers. Zu den weiteren Stationen seiner noch jungen Karriere zählen die Villa Hammerschmiede in Pfinztal-Söllingen, das Waldhotel Sonnora in Dreis sowie das Opus V in Mannheim. Seit 2016 begeistert der Junggastronom mit seinem „casual fine dining“ die Gäste im Restaurant ANIMA in Tuttlingen.

Heiko Lacher, Restaurant ANIMA, Gericht

Aktuelle Auszeichnungen

  • Der Varta-Führer:
    2 Diamanten | Varta-Tipp Küche
  • Guide Michelin: 1 Stern
  • Gusto: 7 Pfannen, Newcomer des Jahres 2018
  • Gault Millau: 15 Punkte
  • Schlemmer-Atlas: 3 Kochlöffel
Restaurant ANIMA, Tuttlingen

Das Interview

Warum sind Sie Koch geworden?

Das lag nahe, da ich in einer Gastrofamilie groß geworden bin. Von anfänglichen Arbeiten als kleiner Junge wie Erdbeeren putzen oder Minze zupfen stieg mein Interesse bzw. die Bewunderung der „großen“ Jungs in der warmen Küche und ich wollte dazugehören…

Könnten Sie sich einen anderen Beruf vorstellen – und wenn ja, welchen?

Nein! Denn die Liebe zum Essen ist einfach zu groß!

Was ist für Sie das Wichtigste beim Kochen?

Saisonale Top-Produkte, spannende Aromentiefe und die Liebe zum Produkt.

Welches Essen macht Sie glücklich?

Fleischküchle mit glasiertem Kohlrabi und Kartoffelpüree von meiner Freundin.

Was würden Sie niemals essen?

Da gibt es kaum etwas, das ich ausschlagen würde. Probieren würde ich alles, wenn es gut zubereitet ist.

Was bringt Sie aus der Fassung?

„Scheißegal“-Mentalität, unsauberes Kochen und Selbstdarsteller.

Das größte Lob, das Sie jemals bekommen haben?

Die Auszeichnung im Guide Michelin und selbstverständlich auch der Küchen-Tipp im Varta Guide 🙂

Die schlimmste Kritik?

Kritik kann wichtig sein, sie sollte nur nicht unberechtigt sein.

Haben Sie persönlich ein Lieblingsrestaurant – und wenn ja, welches?

Ja, das Horvath in Berlin. Purismus gepaart mit atemberaubender Kreativität und das alles ohne High-Class-Produkte!

Wo oder wie erholen Sie sich?

Am liebsten in der Sonne bei einem Glas Bier ohne Handy und ohne Uhr.

2018-10-23T11:23:35+00:00
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