Nachgefragt bei… Boris Rommel

Boris Rommel

Zur Person

Boris Rommel wurde 1984 in Karlsruhe geboren. Er startete seine Karriere mit einer Ausbildung zum Koch im Restaurant Erbprinz in Ettlingen. Es folgten weitere lehrreiche Jahre, u.a. im Colombi Hotel in Freiburg, im Schlosshotel Bühlerhöhe in Bühl sowie in der Villa Hammerschmiede in Pfinztal-Söllingen. Seit Februar 2016 leitet Boris Rommel die vier Restaurants des Wald & Schlosshotels Friedrichsruhe in Zweiflingen und verwirklicht seinen Traum im Gourmetrestaurant Le Cerf. Boris Rommel kocht mit Freude und spezieller Sorgfalt. Seine klassisch geprägte Küche ist schnörkellos und von bemerkenswerter Qualität.

Aktuelle Auszeichnungen

  • Der Varta-Führer: 4 Diamanten | Varta-Tipp Küche | Varta-Sterntipp Service
  • Guide Michelin: 2 Sterne
  • Gusto: 7+ Pfannen
  • Gault Millau: 17 Punkte
  • Schlemmer-Atlas: 4 Kochlöffel
Boris Rommel, Gourmetrestaurant

Das Interview

Warum sind Sie Koch geworden?

Schon früh wurde mir bewusst, dass ich Koch werden möchte. Mein Vater betrieb ein Naturfreundehaus am Rhein. Hier habe ich bereits als Kind viel gesehen und handwerklich einiges gelernt. Ein Beruf, in dem man seine Ideen kreativ verwirklichen kann.

Könnten Sie sich einen anderen Beruf vorstellen – und wenn ja, welchen?

Einen anderen Beruf ausüben möchte ich nicht, aber wenn ich müsste, wäre es vielleicht Gourmetinspektor. Ein Beruf, der nichts mit der Gastronomie zu tun hat, würde definitiv nicht für mich in Frage kommen.

Was ist für Sie das Wichtigste beim Kochen?

Geschmack, definitiv! Ganz wichtig sind natürlich auch der Respekt vor dem Produkt und die Leidenschaft zum Kochen. Ich bin der Meinung, wenn jemand lustlos kocht, dann kann man das herausschmecken.

Welches Essen macht Sie glücklich?

Kalbsleber Berliner Art

Was würden Sie niemals essen?

Ravioli aus der Dose. Die werden definitiv nicht mit Leidenschaft gekocht.

Was bringt Sie aus der Fassung?

Recht wenig. Eigentlich bin ich ein ganz entspannter Typ. Wenn etwas bei mir selbst beim dritten Versuch nicht klappt, dann kann es kritisch werden. Von anderen lasse ich mich jedoch nicht aus der Fassung bringen. So etwas dulde ich in meiner Küche auch nicht.

Das größte Lob, das Sie jemals bekommen haben?

Natürlich der zweite Michelin-Stern.

Die schlimmste Kritik?

Ich glaube nicht, dass ich von einer schlimmsten Kritik sprechen kann. Natürlich habe ich bereits Kritik erlebt und das ist auch gut so. Man sollte jede Kritik ernst nehmen, sie überdenken und gegebenenfalls daran arbeiten.

Haben Sie persönlich ein Lieblingsrestaurant – und wenn ja, welches?

Gerne gehe ich in den Ratskeller nach Heilbronn. Besonders empfehlen kann ich auch „Zum Löwen“ in Braunsbach.

Wo oder wie erholen Sie sich?

Erholung ist für mich gemeinsame Zeit mit der Familie. Wir sind viel draußen, da bekommt man gut den Kopf frei.

2019-09-25T10:37:27+00:00
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