Erich Schwingshackl, Porträt

Zur Person

Erich Schwingshackl, 1970 in Pichl (Gsies – Südtirol) geboren, absolvierte seine Lehre in Südtirol. Da er aber in die weite Welt hinaus wollte, setzte er sich mit 21 Jahren in den Zug nach Hamburg und arbeitete 2 Jahre lang im Vier Jahreszeiten. Danach kochte er bei Eckart Witzigmann im berühmten „Aubergine“ in München. 1995 holte ihn dann Heinz Winkler in die Residenz Heinz Winkler nach Aschau, in der er 10 Jahre lang unter anderem als Küchenchef agierte. Den Südtiroler drängte es nach Selbstständigkeit und so eröffnete er in Niederbayern im Jahr 2005 sein eigenes Restaurant „Schwingshackl ESSKULTUR“. Seitdem werden ihm sämtliche hohe Bewertungen der Gourmetführer zu teil. Schwingshackl ESSKULTUR zog 2012 nach Tegernsee in die Villa am See um, bevor das Restaurant nun seinen endgültigen Sitz in Bad Tölz gefunden hat. Erich Schwingshackl ist mit der Sommelère Katharina Schwingshackl verheiratet. Das private Tüpfelchen auf dem „i“ ist ihre kleine Tochter.

Aktuelle Auszeichnungen

  • Der Varta-Führer: 3 Diamanten | Varta-Tipp Küche | Varta-Tipp Service
  • Gusto: 8 Pfannen
  • Der Feinschmecker: 2,5 F
  • Gault Millau: 16 Punkte
  • Schlemmer-Atlas: 3,5 Kochlöffel
Erich Schwingshackl, Foodbild

Das Interview

Warum sind Sie Koch geworden?

Als Südtiroler Bub habe ich meiner Mutter gerne in der Küche geholfen. In den Kochtopf kamen einfache, aber immer gute Produkte – die Kochkunst meiner Mutter hat mich fasziniert und gegessen habe ich auch immer schon gerne.

Könnten Sie sich einen anderen Beruf vorstellen – und wenn ja, welchen?

Ich kann mir absolut keinen anderen Beruf vorstellen. Ich bin leidenschaftlicher Koch.

Was ist für Sie das Wichtigste beim Kochen?

Für mich ist das Wichtigste, dass die Grundprodukte hochwertig und absolut frisch sind.

Welches Essen macht Sie glücklich?

Neben den grandiosen Speckknödeln meiner Mutter esse ich natürlich alle gut gekochten Gerichte gerne.

Was würden Sie niemals essen?

Insekten.

 

Was bringt Sie aus der Fassung?

Es ist schwierig, mich aus der Fassung zu bringen, aber wenn jemand ungenau ist, mag ich das gar nicht.

Das größte Lob, das Sie jemals bekommen haben?

2 Michelin-Sterne im Jahr 2012.

Die schlimmste Kritik?

Um ehrlich zu sein, habe ich so richtig schlimme Kritik noch nicht erlebt.

Haben Sie persönlich ein Lieblingsrestaurant – und wenn ja, welches?

Ich esse gerne in alle Richtungen, die es so gibt. Ein richtiges Lieblingsrestaurant habe ich aber keines.

Wo oder wie erholen Sie sich?

Am besten erhole ich mich zu Hause bei der Familie.

Weitere Interviews mit Spitzenköchen

Interviews
Interviews