Der Ith-Hils-Weg verläuft auf rund 80 km entlang historischer Türme, Seenlandschaften und bizarren Felsformationen sowie Höhlen und bietet eine vielfältige und abwechslungsreiche Landschaft mit den Höhenzügen Ith und Hils im Weserbergland.

Highlights und Etappen auf dem Ith-Hils-Weg

Burg Coppenbrügge

Burg Coppenbrügge © Blickfang – stock.adobe.com

Der Ith-Hils-Weg zeichnet sich durch eine besonders schöne, naturnahe Streckenführung aus und bietet naturhistorische Besonderheiten mit weiten Ausblicken, spektakuläre Klippen, die auch bei Kletterern sehr beliebt sind, sowie schöne Ortschaften wie Coppenbrügge, Salzhemmendorf, Duingen, Delligsen sowie die historischen Städte Eschershausen und Alfeld. Highlights entlang des Weges sind die Burganlage in Coppenbrügge, der Wasserbaum in Ockensen, das Töpfermuseum in Duingen, das Geburtshaus des Dichters Wilhelm Raabe in Eschershausen, das Naturerlebnisbad Lauenstein, die Ith-Sole-Therme als Wellnessparadies in Salzhemmendorf, das Heimatmuseum Delligsen, das Glasmuseum in Grünenplan und das UNESCO-Weltkulturerbe Fagus-Werk in Alfeld. Der Ith-Hils-Weg kann bequem in 7 Tagesetappen erwandert werden und eignet sich sowohl für erfahrene Wanderer als auch für Einsteiger.

1. Etappe: Coppenbrügge – Humboldtsee (19 km): Auf der ersten Etappe wandert man über den nördlichen Ithkamm vorbei an zahlreichen Klippen und Felsformationen, wie z.B. „Adam und Eva“, bis zum Ithturm. Der Wasserbaum Ockensein ist ein Naturdenkmal. Weitere Highlights der Etappe: die Coppenbrügger Burg, die Burg Lauenstein und der Humboldtsee.

2. Etappe: Humboldtsee – Eschershausen (17 km): Auch die zweite Etappe ist durch zahlreiche Klippen wie z.B. „Hammerslust“ und die „Wilhelm-Raabe-Klippen“ geprägt. Ebenso sehenswert ist das Naturschutzgebiet Ithwiesen. Des Weiteren führt die Etappe an der Bärenhöhle und der Rothesteinhöhle vorbei, bevor das Etappenziel erreicht ist. Hier kann man das Museum Raabe-Haus besuchen.

3. Etappe: Eschershausen – Grünenplan (13 km): Die dritte Etappe durchquert den Hils. Auf dem Hilskamm geht es vorbei am Raabeturm mit faszinierender Aussicht zur Bloßen Zelle, der mit 480 m höchsten Erhebung im Hils. In Grünenplan lädt das Erich-Mäder-Glasmuseum zu einem Besuch ein.

4. Etappe: Grünenplan – Delligsen (14 km): Diese kürzere Etappe führt von Grünenplan über Kaierde bis nach Delligsen. Hier kann man das Heimatmuseum besuchen, das mehr als 500 Exponate unter dem Thema „Vom Bauerndorf zur Industriegemeinde“ zeigt.

5. Etappe: Delligsen – Duingen (19 km): Die fünfte Etappe verläuft über den Stein- und Reuberg sowie den südlichen Teil des Duinger Berges. Sehenswert ist die Lippoldshöhle, die im Mittelalter als Sperrburg diente. In Duingen informiert das Töpfermuseum über acht Jahrhunderte Duinger Keramikprodukion. Ein Abstecher nach Alfeld mit dem Fagus-Werk lohnt sich.

6. Etappe: Duingen – Salzhemmendorf (16 km): Diese Etappe verläuft über den nördlichen Teil des Duinger Berges und den Thüster Berg mit dem 1928 erbauten Lönsturm. In einer malerischen Landschaft bei Wallensen/ Duingen liegt das rund 300 Hektar große Naturparadies Weenzer Bruch. Hier befindet sich ein geologischer Wanderweg. In Salzhemmdorf wartet die Ith-Sole-Therme auf müde Wandererfüße.

7. Etappe: Salzhemmendorf – Coppenbrügge (10 km): Die kürzeste Etappe des Ith-Hils-Weges verläuft durch offene Feldflur vorbei an Lauenstein zum Ith. Lauenstein ist die Wirkungsstätte von Ernst Rudorff, dem Begründer des Naturschutzes in Deutschland. Am Waldrand des Iths geht es zurück zum Ausgangspunkt Coppenbrügge. Weitere Highlights der Etappe: das Naturerlebnisbad Lauenstein und das Kloster Marienau.

Weitere Wanderungen

Entdecken
Entdecken

Bildquellen

  • Burg Coppenbrügge: © Blickfang - stock.adobe.com
  • Naturschutzgebiet Ithwiesen: © Rouven - stock.adobe.com
  • Klippen entlang des Ith-Hils-Weges: © sven h - stock.adobe.com
  • Wandern auf dem Ith-Hils-Weg: © teddiviscious - stock.adobe.com