Inlineskaten – Fitness versus Wagemut

Inlineskaten ist seit den 90er Jahren ein Trendsport, der aus den USA importiert wurde. Die Sportart beansprucht – sowohl als Fitnessvariante als auch in ihrer Ausprägung als Funsport – den gesamten Körper. Durch den so genannten Schlittschuhschritt wird der Körper auf vielfältige Weise bewegt. Wichtig ist auch die Schutzausrüstung, die in der Regel aus Helm, Knie-, Ellbogen- und Handgelenkschützern besteht. Es gibt verschiedene Sportarten, die mit den Skates ausgeübt werden können: Vom Fitness Blading über das Nordic Blading mit Stöcken oder den Rollkunstlauf bis hin zum Freestyle-Skaten (, auch „Aggressive Skaten“ genannt). Letzteres setzt ein hohes Maß an Körperbeherrschung, akrobatisches Können und jede Menge Wagemut voraus.

„On the road“ – Fitness Blading

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Roll Dich fit! Beim Inlineskaten kommt es schon nach einigen Wochen des regelmäßigen Fahrens zu einer Steigerung der Fitness, der Kraft und der Koordination; und ist auch für Menschen mit Übergewicht geeignet. Dieses Fitness-Skaten kann auf geeigneten Wegen auch mit Kinderwagen durchgeführt werden. Gebremst wird in der Regel mit der Fersenbremse, die am Schuh angebracht ist. Der Fuß mit dem so genannten Stopper wird nach vorne geschoben, so dass er den Boden berührt. Dabei wird das Körpergewicht nach hinten verlagert. Achtung: Nicht zu abrupt bremsen, der Bremsvorgang muss „wohl dosiert“ werden. Durch das Mitschwingen der Arme wird die Fortbewegung im Schlittschuhschritt durch Gewichtsverlagerung unterstützt. Bladen ist eine spaßbringende Alternative zum Walken oder Joggen.

„Jump jump around“ – Freestyle Blading

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Aggressive Skaten ist eine Freestyle-Variante, die in erster Linie von Jugendlichen und jungen Erwachsenen betrieben wird. An solche Stunts sollte man sich langsam heranwagen – es macht einfach auch schon Spaß ein bisschen im unteren Drittel der Haftpipe zu skaten und einen Richtungswechsel auszuprobieren. Die Skates sind nicht mit einer Fersenbremse ausgestattet, da diese in der Haftpipe nur hinderlich wäre. Statt dessen wird mit einem Powerslide (, für die Tricks haben sich englische Begriffe eingebürgert), ein Skate quer zur Fahrtrichtung gestellt und fein dosiert abgebremst. Das Skaten im Park oder einer Halle kann für Anfänger je nach Gegebenheiten mehr oder weniger „Fun“ bedeuten.

2019-02-19T11:38:21+00:00
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