Nachgefragt bei… Julius Landré

Julius Landré, Porträt

Zur Person

Nach seiner drejährigen Ausbildung in Halbedels Gasthaus hat Julius Landré im Restaurant 9, Schaumburger Hof und in der Remise jeweils ein Jahr als Küchenchef gearbeitet. Danach ist er an die Mosel gezogen und arbeitete für weitere zwei Jahre für Harald Rüssel. Hier entdeckte er seine Liebe für Wildgerichte, und durch Harald Rüssel erfuhr er nicht zuletzt dafür den Feinschliff für deren Zubereitung. Seit 2024 ist er selbständig mit dem Restaurant 1718 in Muffendorf. Seine kulinarische Ausrichtung ist stark französisch geprägt, da er diese Küche gelernt hat, aber er versucht sich auch immer mal wieder an der asiatischen und südamerikanischen Küche.

Aktuelle Auszeichnungen

  • Der Varta-Führer: ✔
  • Guide Michelin:
  • Gusto: ✔
  • Gault Millau:
  • Der Feinschmecker: ✔
  • Schlemmer-Atlas:
  • Der große Guide:
Julius Landré, Foodbild

Das Interview

Warum sind Sie Koch geworden?

Kulinarik war bei uns in der Familie schon von Beginn an ein wichtiges Thema. Meine Eltern und Großeltern waren schon immer darauf bedacht, mir die Vielfalt von Geschmäckern, Produkten und Aromen näher zu bringen. Im Umkehrschluss hieß das, ich musste alles probieren. Dies stieß auf große Begeisterung bei mir, weshalb ich mich dazu entschied, meine Ausbildung in Halbedels Gasthaus zu beginnen.

Was ist für Sie das Wichtigste beim Kochen?

Das Produkt muss im Vordergrund stehen in Harmonie mit den begleitenden Aromen.

Woher holen Sie sich die Inspiration für Ihre Speisekarte?

Ich gehe oft mit meiner Freundin essen. Wir probieren immer was Neues aus und planen teilweise Trips, um irgendwo gezielt essen zu gehen. Neue Geschmäcker, Kombinationen oder Produkte regen immer die Kreativität an und sorgen für neue Gerichte auf der Speisekarte.

Welches Essen macht Sie glücklich?

Es kann einfaches Essen sein, Hauptsache, es ist gut gekocht. Ein leckeres Hühnerfrikassee macht mich zum Beipspiel glücklich.

Was würden Sie niemals essen?

Es gibt zum Beispiel Tiere für mich, die in die Wildnis gehören und nicht auf den Teller. Schlangen, Krokodile oder Insekten würde ich niemals essen.

Was bringt Sie aus der Fassung?

Aus der Fassung bringt mich so schnell nichts, aber aus der Routine bringen mich unangemeldete Allergien und No-shows.

Haben Sie kochende Vorbilder?

Mein ehemaliger Chef Harald Rüssel ist auf jeden Fall ein Vorbild für mich. Er konnte mir viele Dinge mit auf den Weg geben, um mich auf meine Selbständigkeit vorzubereiten.

Mit welchem Politiker oder welcher Politikerin würden Sie gerne einmal gemeinsam essen?

Da gibt es leider keinen.

Das größte Lob, das Sie jemals bekommen haben?

Das größte Lob ist es für mich, wenn die Gäste wiederkommen. Dann scheinen wir vieles richtig gemacht zu haben beim letzten Mal.

Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit und wie erholen Sie sich?

Die freie Zeitm die ich habe, verbringe ich gerne mit meiner Freundin. Wir gehen natürlich auch gerne essen oder unternehmen etwas mit unseren Freunden.

Nachgefragt bei Spitzenköchen

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Bildquellen

  • Julius Landré, Porträt: © Restaurant 1718
  • Julius Landré, Foodbild: © Restaurant 1718
  • Marlon Rademacher, Porträt: © La Cuisine Rademacher
  • Stephan Hentschel, Porträt: © Marcus Zumbansen
  • Boris Rommel, Porträt: © Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe
  • nachgefragt-sven-elverfeld: © Wonge/Bergmann
  • Julius Landré, Porträt quer: © Restaurant 1718
2026-01-27T08:07:30+01:00