Das Sächsische Burgenland: Schlösser, Seen und Heide rund um Leipzig

Rund um Sachsens größte Stadt erstreckt sich eine Region mit besonderem Reiz: das Sächsische Burgenland mit seinen Elbauen, Heidelandschaften, schroffen Felsmassiven, Flüssen, Wäldern und Seen, die zum Entdecken und Erleben einladen – ein Märchenland aus unberührter Natur, mittelalterlichen Bauwerken und Leipzig als pulsierendem Herzen, das immer eine Reise wert ist.

Das Sächsische Burgenland: Natur und Sehenswürdigkeiten

Vielseitige und abwechslungsreiche Landschaften bestimmen das Sächsische Burgenland: mehrere Flussläufe haben tief eingeschnittene Täler mit steilen Felsformationen geschaffen, an deren Ufern und Felsvorsprüngen sich unzählige Burgen, Burgruinen, Schlösser und Klöster erheben. Zwischen Leipzig und Dresden erstreckt sich das Sächsische Heideland mit zwei Naturparks und weiten Wiesen, unberührten Teichen und tiefen Mischwäldern, die zum Wandern und Radfahren einladen. Im Süden Leipzigs liegt das Leipziger Neuseenland, eine Landschaft, die sich derzeit durch Flutung ehemaliger Tagebaue im Entstehen befindet – ein ideales Naherholungsgebiet der Stadt und Ausgangspunkt für Wassersportmöglichkeiten aller Art.
Burg Kriebstein im Sächsischen Burgeland

Burg Kriebstein im Sächsischen Burgenland – © mhp-fotolia.com

Leipzig selbst ist ebenfalls eine ausgesprochen grüne Stadt und kann mit einer besonderen Attraktion aufwarten: der größte städtische Auenwald Europas mit Hartholzauen, Feuchtwiesen, Röhrichtbeständen und Magerrasen zieht sich von Süden nach Nordwesten mitten durch das Stadtgebiet und teilt den urbanen Bereich. Sehenswert ist zudem der Leipziger Zoo, einer der meistbesuchten deutschen Zoos, sowie der Botanische Garten der Universität. Das Sächsische Burgenland ist wie der Name schon sagt Heimat zahlreicher mittelalterlicher Bauten, die der Region ihren besonderen Reiz verleihen. Sehenswert ist zudem die Leipziger Altstadt mit ihren Plätzen, Passagen wie der Mädlerpassage mit dem berühmten Auerbachs Keller aus Goethes „Faust“ und Kirchen wie der Thomaskirche, die durch den Thomanerchor weltweit bekannt ist.

Wandern, Radfahren, Wassersport: Natur entdecken im Sächsischen Burgenland

Die vielseitigen Landschaften des Sächsischen Burgenlandes bieten ideale Bedingungen für sportliche Aktivitäten aller Art: die Seen des Leipziger Neuseenlandes eignen sich zum Baden, für Bootstouren oder auch einfach nur zum Spazierengehen oder Radfahren an schönen Seeufern. Interessant sind hier auch die Naturerlebnispfade, die viel über die Entstehung der Region erzählen.
Colditz, das sächsische Burgenland

Colditz beherbergt eine sehenswerte Innenstadt und das Schloss – © Omika- fotolia.com

Im Burgenland führen viele schöne Rad- und Wanderwege an zahlreichen Schlössern und Bauwerken vorbei, an Flüssen entlang oder durch Wälder und Wiesen. Der Bergbaupfad Hohburg ist ein Waldweg über 4,8 km, der zu drei Steinbrüchen führt. Der Muldentalbahn-Radweg verläuft über 18,7 km landschaftlich interessant an einer stillgelegten Eisenbahnstrecke entlang. Attraktiv sind auch die vielen gut beschilderten Rad- und Wanderwege im Sächsichen Heideland: durch die Dahlener Heide führt ein Familienwanderweg über 14 km, und der Mulderadweg folgt dem Fluss über 103 km durch die abwechslungsreiche Flusslandschaft der Region.

Sehenswerte Städte und Orte

Das Sächsische Burgenland hat neben Leipzig noch weitere interessante Städte und Orte zu bieten, die einen Besuch wert sind: Grimma und Colditz beherbergen sehenswerte Innenstädte und Schlösser, und bei Nossen ist das ehemalige Mönchskloster Altzella mit Klosterpark zu besichtigen. Tipp: Neben den vielen Sehenswürdigkeiten kann Leipzig auch kulinarisch mit einer Vielzahl an aufregenden Locations überzeugen. Schauen Sie hierfür einfach in unserem Restaurant-Guide für Leipzig vorbei.
2019-11-28T14:00:34+00:00
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