Roland Pieber, Porträt

Zur Person

Roland Pieber ist gebürtiger Österreicher und hat dort auch seine ersten gastronomischen Erfahrungen gesammelt. Seinen ersten großen Erfolg feierte er im Jahr 2018 im Alter von 28 Jahren mit dem Gewinn des Titels „Junger Wilder“. Nach Stationen im Fontana Restaurant in Oberwaltersdorf und in der Schlossküche Balthasar im Schloss Walpersdorf kocht Roland Pieber seit 2018 im Seevital Hotel Schiff Langenargen, wo er seine Gäste mit besonderen Geschmackserlebnissen, perfekter handwerklicher Zubereitung und dem Zusammenspiel von Aromen aus regionalen Produkten verwöhnt.

Roland Pieber, Foodbild

Aktuelle Auszeichnungen

  • Der Varta-Führer: 3 Diamanten | Varta-Tipp Küche | Varta-Tipp Service
  • Guide Michelin: 1 Stern
  • Schlemmer-Atlas: 3 Kochlöffel
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Das Interview

Warum sind Sie Koch geworden?

Schon als Kind war mir bewusst, dass ich Koch werden möchte, da mir schon von klein auf eine große Wertschätzung sowie Bewusstsein von Lebensmitteln vermittelt wurde.

Könnten Sie sich einen anderen Beruf vorstellen – und wenn ja, welchen?

Nein, da mir in diesem Beruf unbegrenzte Möglichkeiten an Handwerk und Kreativität zur Verfügung stehen.

Was ist für Sie das Wichtigste beim Kochen?

Die größte Rolle spielt für mich das Grundprodukt sowie Zeit und genaues Arbeiten.

Welches Essen macht Sie glücklich?

Ehrliche gute Küche aus aller Herren Ländern.

Was würden Sie niemals essen?

Billiges Fleisch und tierische Produkte, aber auch Fertigprodukte und alle Arten von industriell hergestellten Produkten.

Was bringt Sie aus der Fassung?

Unpünktlichkeit, schlampiges Arbeiten und keinerlei Wertschätzung für Lebensmittel.

Das größte Lob, das Sie jemals bekommen haben?

Letztens hat mir ein Gast gesagt, dass er schon in der ganzen Welt gereist ist und gegessen hat und dass ihm das von mir zubereitete Menü am besten geschmeckt hat.

Wie haben Sie persönlich die gastronomische Corona-Pause überstanden?

Ich habe sehr viel Zeit in der Natur verbracht, auch daheim in der Steiermark. Die Pause hat eigentlich sehr gut getan, um sich wieder zu sammeln und auf neue Ideen und Kreationen zu stoßen sowie in Ruhe neue Ideen auszutesten.

Wie wird die Zukunft des Fine Dining nach Corona aussehen?

Wir werden unser Konzept in unserem Restaurant weiterhin so fortführen, weil unser Vorteil unsere Größe ist und auch unsere Philiosophie eine große Wertigkeit in der Zukunft haben wird.

Wo oder wie erholen Sie sich?

Fast ausschließlich in der Natur, im Wald, beim Radfahren, in den Bergen und bei einem guten Essen.

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