Trampolinspringen

Einst wurde das Trampolinspringen im Zirkus erfunden – heute ist es eine anerkannte Wettkampfsportart, bei der auch Medaillen bei Olympischen Spielen vergeben werden, und es erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Freizeitsportlern, die in Trampolinhallen ihre Sprungkünste testen.

Die Geschichte des Trampolinspringens

Das Trampolinspringen geht zurück auf die Sicherheitsnetze der Hochartisten im Zirkus, die trampolinähnliche Eigenschaften aufwiesen. Nach Abschluss der Übungen ließen sich die Artisten in das Netz fallen und vollzogen auf ihm einige Salti. Da lag es nahe, diese Salti zu einer eigenen Nummer auszubauen und spezielle Geräte für diese Form des Springens herzustellen. Die ersten Trampoline wurden in den 1930er Jahren in Amerika hergestellt, wo sich diese neue Sportart schnell großer Beliebtheit erfreute. In den 1950er Jahren kamen die Trampoline nach Deutschland, wo sie unter anderem auch von Wasserspringern als Trainigsgeräte benutzt wurden – und noch bis heute werden.

Trampolinspringen und seine sportlichen Effekte

Nur wenigen ist die gesundheitliche Auswirkung dieser Sportart auf den Körper bekannt: So sollen zehn Minuten auf dem Trampolin so effektiv wie dreißig Minuten Joggen sein. Obendrein schont man dabei auch noch seine Gelenke und hat sicherlich doppelt so viel Spaß wie beim schweißtreibenden Laufen im Wald. Denn die Muskeln obliegen beim Abheben vor dem Sprung einer besonders großen Anstrengung, was der menschliche Körper jedoch kaum registriert: beim Springen auf dem Trampolin vervierfacht sich das eigene Gewicht und so entsteht der positive Trainingseffekt. Populär sind hierzulande die Trampolinhallen: Freizeiteinrichtungen in geschlossenen Räumen, in denen die Trampoline von einer Wand bis zur anderen reichen, damit man nicht versehentlich neben einem Trampolin landet und sich verletzt. Trampolinhallen erleben seit dem Jahr 2004 einen Boom, die erste Halle in Deutschland wurde 2014 in Dortmund eröffnet. Dennoch ist die Sportart mit einem erhöhten Verletzungsrisiko verbunden, das vor allem ungeübte Springer schnell unterschätzen. Leichtfertig sollte man keine Salti oder andere Sprungtricks ausprobieren!
2018-11-06T14:28:37+00:00
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