Trailrunning steht, wie der Name es bereits verrät, für das Laufen abseits gekennzeichneter Fußwege, zum Beispiel auf Waldwegen oder Schotterpisten. Jeder Läufer, der die befestigten Wege verlässt, ist somit im Grunde ein Trailrunner. Doch was bringt Trailrunning? Ist es gesund? Und welche verschiedenen Formen gibt es? All diese und noch viel mehr Fragen werden im Folgenden beantwortet.

Ist Trailrunning gesund?

Ja, Trailrunning ist in jederlei Hinsicht gesund. Zum einen bewegt man sich dadurch in der Natur an der frischen Luft, was sowohl für den Körper als auch für den Geist eine Wohltat ist. Zum anderen ist Trailrunning gut für unseren Bewegungsapparat, denn verschiedene Untergründe, Unebenheiten auf der Strecke und Steigungen trainieren den gesamten Körper. Durch das Ausdauertraining beim Trailrunning kommt zudem unser Herz-Kreislauf-System ordentlich in Schwung.

Kann ich mit Trailrunning abnehmen?

Ja, mit Trailrunning ist Abnehmen möglich, denn bei dieser Sportart wird nicht nur die Ausdauer gefördert, sondern der Körper wird durch die verschiedenen Beanspruchungen ganzheitlich trainiert. Wichtig ist jedoch, dass man sich vorher gut aufwärmt und es langsam angehen lässt. Aufwärmen ist einerseits wichtig, damit man sich beim Training keine Zerrungen oder andere Verletzungen zuzieht. Es langsam angehen zu lassen ist andererseits wichtig, damit der Körper nicht überfordert wird. Begonnen werden sollte daher mit kürzeren Einheiten, welche dann langsam gesteigert werden. Zwischen den Trailrunning-Trainings sollte dem Körper ausreichend Ruhe zur Erholung gegönnt werden.

Allein durch Trailrunning wird man jedoch vermutlich nur langsame Erfolge beim Abnehmen spüren. Wichtig ist daher, dass zusätzlich zum Training auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung geachtet wird. Die passende Ernährung beim Trailrunning-Sport ist daher essenziell, wenn man gesunde Abnehmerfolge erzielen möchte, welche auch von Dauer sind.

Was sollte beim Trailrunning beachtet werden?

Wichtig ist, dass man das Training beim Trailrunning dem eigenen Körper anpasst: auf die eigene Lust und Laune hören, den Körper nicht überfordern. Zudem sollte man beim Trailrunning vorausschauend laufen und sich nicht direkt vor die Füße schauen, um Hindernisse wie beispielsweise Äste rechtzeitig zu erkennen und umlaufen zu können. Diese Hindernisse sollten tatsächlich am besten umlaufen und nicht übersprungen werden, denn das erhöht die Gefahr des Umknickens. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass die Schritte möglichst klein sind, der Körper beim Trailrunning leicht nach vorn gebeugt ist und die Arme aktiv in der Bewegung mitgeführt werden. So nimmt man eine gesunde Haltung ein, welche dem Körper guttut.

Trailrunner auf Waldpfad bergab

Wie finde ich die perfekte Trailrunning Strecke?

Das Laufen auf sogenannten Trails ist deutlich anstrengender als auf befestigten Fußwegen, daher sollte die Trailrunning-Strecke für den Anfang etwas kürzer gewählt werden als die herkömmliche Jogging-Strecke. Wer neue Touren ausprobieren möchte, sollte zwischendurch genau auf seinen Körper hören. Den Rückweg also lieber etwas eher antreten und nicht erst, wenn man erschöpft ist, denn dann wird man unachtsam und dadurch kommt es leichter zu Verletzungen. Außerdem eignen sich zu Beginn leicht profilierte Strecken am besten. Für den Anfang somit erst einmal den nahegelegenen Wald oder einen Park testen, bevor es vielleicht auf alpinere Pfade geht.

Welche Ausrüstung benötige ich beim Trailrunning?

Beim Trailrunning benötig man im Prinzip die gleiche Ausrüstung, die man sonst auch für das Joggen wählen würde. Hier sollte vor allem bequeme und atmungsaktive Kleidung nicht fehlen. Bei den Trailrunning-Schuhen sollte lediglich darauf geachtet werden, dass das Profil der Sohle grob genug ist, damit dieses auch auf unbefestigten Wegen einen ausreichenden Halt bietet. Zudem eignen sich Schuhe mit Schnellschnürsystem, denn so hat man keine losen Schnürsenkelenden heraushängen, mit welchen man am Ende auf dem Trail irgendwo hängenbleiben kann.

Welche Formen des Trailrunnings gibt es?

Beim Trailrunning wird häufig zwischen vier verschiedenen Formen unterschieden. Hier spielen das Gelände, die Intensität und die Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle.

Cross Running

Bei dieser Form des Trailrunnings beginnt der Lauf ab der eigenen Haustür. In der Regel wird hier also erst eine Strecke auf Asphalt zurückgelegt, dann geht es ins Gelände. Der Vorteil ist, dass Cross Running die perfekte Abwechslung bietet und so gut wie überall möglich ist.

Cross Adventure

Bei dieser Form des Trailrunnings geht es durch alpines Gelände. Steigungen und Gefälle sowie eventuelle Hindernisse sorgen hier für besondere Herausforderungen. Cross Adventure steht für Natur pur.

Cross Trail

Cross Trail ist die ursprünglichste Form des Trailrunnings. Hier geht es über gepflegte Naturwege quer durch das Gelände. Der Vorteil ist hier die Orientierung durch die verschiedenen Wege, ohne dabei auf das Laufen in freier Natur verzichten zu müssen.

Cross Speed

Beim Cross Speed versuchen Läufer ihr Ziel so schnell wie möglich zu erreichen. Diese Form ist daher eher etwas für Fortgeschrittene, denn hier fehlt schlichtweg die Zeit, immer den sichersten Schritt zu wählen und es kann daher bei Unerfahrenen schneller zu Verletzungen kommen. Der Vorteil beim Cross Speed ist, dass es sich um ein extrem intensives Training handelt.

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Bildquellen

  • dirty runner athlete running down trail stones in woods: © sportpoint - stock.adobe.com
  • Athlete trailrunning in the mountains on a beautiful morning in the Vercors, France.: © sanderstock - stock.adobe.com