Im Kranichhotel, ein um 1840 erbautes Gutshaus, kann man nicht nur dort übernachten, wo viele hundert Kraniche rasten, sondern auch einer stetig wachsenden Sammlung zeitgenössischer Kunst begegnen.

Das Hotel

Der Gutshof Hessenburg ist eingebettet in die Felder Nordvorpommerns, die vielen hundert Kranichen im Frühling und im Herbst als Rastplatz auf ihren Flügen von Schweden nach Spanien dienen. Insgesamt beherbergt das Gutshaus 8 Apartments unterschiedlicher Größe, die individuell und kunstvoll von Alex Schweder, einem international tätigen Künstler, gestaltet wurden. Im Dachgeschoss befinden sich zwei Künstler-Studios, die jeweils mit einer kleinen Küche ausgestattet sind. Das Besondere sind die Spuren der Geschichte des Hauses – unverputzte Wände, geseifte Dielen, schwere Gutshausmöbel –, die im Gegensatz stehen zu den modernen Annehmlichkeiten des Hauses wie zeitgemäße Betten, Zentralheizung und WLAN. Perfekt zum Entspannen ist auch der knapp fünf Hektar große neobarocke Park mit Bänken und Sitzgruppen, an denen man auch frühstücken kann.

Das Museum

Eine Besonderheit des Hotels ist sein Museum, das sich über das gesamte Obergeschoss erstreckt. Ausgestellt sind hier zeitgenössische Kunstwerke, die ihren Ausgang nehmen vom Haus, von der umgebenden Landschaft und den ihnen innewohnenden Geschichten. Das jeweils neue Kunstobjekt wird der Teil der Sammlung des Museums, während die Dokumentationsmaterialien in den Hotelzimmern ausgestellt werden – hier schläft man also quasi im Museum.

Die Umgebung

Das Kranichhotel ist ein idealer Ausgangspunkt für ausgedehnte Spaziergänge an Bodden- und Ostseestrand oder Ausflüge zu den Hansestädten Rostock und Stralsund. Wer nicht so weit reisen möchte: Das Kranich Café auf den Gutsgelände gibt es hausgemachte Kuchen und Torten, erlesene Kaffeegetränke und frische Tees. Entspannen kann man am Schmiedefeuer oder auf den Terrassen unter alten Obstbäumen.

Kranich Museum & Hotel
Dorfplatz 2-5
18317 Hessenburg/Saal

Bildquellen

  • Kranichhotel Zimmer: © Philipp Obkircher
  • Kranichhotel Zimmer: © Philipp Obkircher
  • Kranichhotel Außenansicht: © Philipp Obkircher