Das Schloss der „schönen Aussicht“ und der ewige Kuss des Künstlers Gustav Klimt

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Das Untere und Obere Belvedere in Wien bilden ein barockes Ensemble mitsamt wunderschöner Gartenanlage, die beide Gebäude aus dem 18. Jahrhundert quasi miteinander verbindet. Das Untere Belvedere wurde als Erstes, bereits im Jahre 1716 erbaut. Der Marmorsaal diente dem Adel repräsentativen Zwecken, wie etwa dem Empfang von hochrangigen Gästen. Ein imposantes Deckengemälde, das Prinz Eugen als Helden zeigt, wurde vom Barockmaler Martino Altomonte erstellt. Der älteste architektonische Teil des Belvedere ist die Gartenanlage plus wassertechnischer Infrastruktur, die um das Jahr 1700 angelegt wurde. Der Garten ist ein Meisterstück barocker Landschaftsarchitektur im französischen Stil; und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Hier lässt es sich Promenieren, Lustwandeln und Philosophieren. Das Obere Belvedere liegt etwa 23 Meter höher als das Untere – , dies soll den Aufstieg aus der Unterwelt symbolisieren.

Belvedere 21

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Seit 2011 gehört das Museum Belvedere 21 – ein lichtdurchfluteter moderner Raum in der Arsenalstraße – zur „Belvedere-Gruppe“. Dort wird zeitgenössische Kunst aus Österreich ausgestellt. Das moderne Gebäude bildet einen bescheidenen Kontrapunkt zur barocken Mächtigkeit der beiden Museen im Unteren und Oberen Belvedere. Das Kunstmuseum bietet außerdem eine Plattform für die lokale Kunstszene und setzt sich mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen auseinander. Außerdem werden temporär internationale Wechselausstellungen präsentiert.

Gustav Klimt – der Belvedere-Künstler schlechthin

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„Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit.“ (Gustav Klimt)

Der Kuss – ist immer noch das berühmteste und wohl bekannteste österreichische Gemälde.  24 Arbeiten des Malers Gustav Klimt (1862 bis 1918) werden dauerhaft im Oberen Belvedere präsentiert. Das Belvedere und der Künstler sind historisch eng miteinander verwoben. Die Gründung der ersten modernen Galerie im Unteren Belvedere ging auf die Initiative Klimts zurück. Prägnant und einzigartig sind seine Arbeiten durch den Einsatz von Blattgold, wie er auch bei „der Kuss“ zu sehen ist, bei dem die Gewänder der Liebenden mit demselben verziert wurden.

2019-07-19T15:39:36+00:00
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