Ostfriesland: Freizeitspaß zwischen Strand und Moor

Die beliebte Urlaubsregion Ostfriesland hoch im Norden hat für jeden Besucher viel zu bieten: geschichtsträchtige Städte wie Emden und Aurich, attraktive Sehenswürdigkeiten wie Leuchttürme, Mühlen, Kirchen und Orgeln sowie eine einzigartige Naturlandschaft an der Nordseeküste sowie im Binnenland geprägt von Wattenmeer und weitläufigen Mooren, die zum Wandern und Radfahren einlädt.

Natur und Sehenswürdigkeiten

Ostfriesland ist geprägt von unterschiedlichsten Landschaften: schattige Wälder und saftige Wiesen wechseln sich ab mit weiten Moorlandschaften und Moorseen, blühende Gärten und Schlossparks bilden einen farbenfrohen Kontrast zu Sandstränden, Watt und stürmischer Küstenlandschaft mit Deichen und Dünen. Besonders interessant ist ein Besuch des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer, das bei geführten Wattwanderungen erkundet werden kann, die viel Wissenswertes über diesen einzigartigen Lebensraum sowie über das Naturschauspiel der Gezeiten vermitteln. Bei Ebbe ist sogar eine Wanderung zu den vorgelagerten Ostfriesischen Inseln möglich.
Wattenmeer, Ostfriesland

Wattenmeer © kranidi – fotolia.com

Das „Ewige Meer“ ist ein komplett unter Naturschutz stehender Binnensee mit ausgedehnten Hochmoorzonen, die auf einem Bohlenweg an der Nordseite teilweise erkundet werden können. Im Waldgebiet „Neuburger Holz“ nahe Varel kann man ein 48 Hektar großes Urwaldgebiet erforschen. Ostfriesland ist reich an unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten, die die Landschaft prägen, wie Mühlen und Leuchttürme. Kulturhistorisch interessant ist die Orgellandschaft Ostfrieslands: sie ist mit mehr als 90 bedeutenden Orgeln aus sechs Jahrhunderten eine der reichsten der Welt. Die Kirche in Suurhusen hat den schiefsten Kirchturm der Welt, und der höchste Leuchtturm Deutschlands mit 63,3 m steht in Krummhörn. Kulturelle Anziehungspunkte sind zudem viele Museen in der Region wie das Moormuseum in Moordorf, das sich der Geschichte der Moorkolonisation widmet, oder die Teemuseen in Norden und Leer.

Wandern, Radfahren, Wassersport: Aktiv in Ostfriesland

So abwechslungsreich wie die Landschaft der Küstenregion in Niedersachsen, so vielfältig sind die Möglichkeiten, Ostfriesland sportlich aktiv zu erkunden. Nicht nur das Wattenmeer lässt sich hervorragend bei Wanderungen entdecken – Sandstrände und Dünenlandschaften laden ebenso zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Wanderwege durchziehen zudem weite Moorlandschaften mit Moorseen sowie schattige Wälder. Ostfrieslands ältester Wanderweg ist der Ostfrieslandwanderweg, der über 97 km über Leer, Aurich und Esens führt. Weitere Wege führen an Mühlen und Leuchttürmen vorbei, Erlebnis- und Lehrpfade sind vor allem für Familien mit Kindern interessant, und zwei Pilgerwege durch die Region verlaufen an Kirchen und Klöstern entlang.
Moorlandschaft in Ostfriesland

Moorlandschaft in Ostfriesland © rpeters86 – fotolia.com

Ostfriesland kann man jedoch nicht nur zu Fuß erkunden, sondern auch mit dem Fahrrad: zahlreiche Radwege durchziehen die Region und erschließen die abwechslungsreiche Landschaft. Thementouren führen zu verschiedenen Häfen, an Schlössern und Gärten vorbei oder über Wiesen und an Seen entlang. Auf mehreren Fernradwegen radelt man an der Nordseeküste oder auf der Deutschen Fehnroute durch die charakteristischen Fehndörfer der Region. Auf kurzen Tagestouren kann man Mühlen entdecken oder man radelt am Deich entlang. Dank der Nordsee und mehrerer Binnenseen ist Ostfriesland Anziehungspunkt für Surfer, Segler und Angler, die hier optimale Bedingungen vorfinden.

Sehenswerte Städte und Orte

Bekannte Städte der Region sind Aurich mit einem schönen Ortskern aus Marktplatz und Fußgängerzone sowie Emden, die größte Stadt Ostfrieslands mit einem sehenswerten Rathaus, einem Wasserturm und eine historischen Bibliothek. Leer beherbergt eine attraktive Altstadt mit Backsteinarchitektur.
Rathaus Emden, Ostfriesland

Rathaus Emden © Otmar Smit – fotolia.com

2017-07-30T22:53:05+00:00
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