Nachgefragt bei… Benjamin Gallein

Benjamin Gallein, Porträt

Zur Person

Benjamin Gallein begann seine Lehre zum Koch mit 16 Jahren im Schloss Albrechtsberg in Dresden. Es folgten Stationen im Restaurant Chardonnay in Wolfsburg und in der VIP Lounge in Ischgl. Später wechselte er zu Silvio Nickol ins Restaurant Schlossstern im Schloss Velden am Wörthersee. Es folgten weitere Stationen mit dem Restaurant Falco in Leipzig unter Peter Maria Schnurr und danach erneut bei Silvio Nickol im Silvio Nickol Gourmetrestaurant im Palais Coburg in Wien. Die letzte Wirkungsstätte, bevor er die Küchenchefstelle in der Ole Deele antrat, war bei Achim Schwekendiek im Schlosshotel Münchhausen bei Aerzen. Seit Juni 2015 ist Gallein Küchenchef im Restaurant Ole Deele in Großburgwedel.

Benjamin Gallein, Foodbild

Aktuelle Auszeichnungen

  • Der Varta-Führer: 3 Diamanten | Varta-Tipp Küche
  • Guide Michelin: 1 Stern
  • Gusto: 8 Pfannen
  • Der Feinschmecker: 3 F
  • Gault Millau: 18 Punkte
  • Schlemmer-Atlas: 3,5 Kochlöffel
Benjamin Gallein, Restaurant

Das Interview

Warum sind Sie Koch geworden?

Aus der „Not heraus“. Mein Schulabschluss war nicht wirklich berauschend und ich hatte eigentlich überhaupt keine Vorstellung, was ich machen wollte. Ich hatte mich ursprünglich als Hotelfachmann beworben, aber die Berufsschulklasse war schon voll, dann hieß es entweder Koch oder Kellner. Ich hab mich für den Koch entschieden.

Könnten Sie sich einen anderen Beruf vorstellen – und wenn ja, welchen?

Aktuell kann ich mir keinen anderen Beruf vorstellen. Aber ob ich noch in 15 Jahren in der Küche stehen möchte, weiß ich natürlich heute noch nicht.

Was ist für Sie das Wichtigste beim Kochen?

Zeit und Ruhe (hat man aber leider nie wirklich in einer Küche), daher… Salz!

Welches Essen macht Sie glücklich?

Vom Döner bis zum Gourmet kann das alles sein. Wenn es gut gemacht ist, bin ich ziemlich leicht zufrieden zu stellen.

Was würden Sie niemals essen?

Eigentlich probiere ich alles, außer irgendwelche „Delikatessen“, die gar nicht schmecken können, so z.B. Surströmming aus Schweden oder Balut von den Philippinen.

 

Was bringt Sie aus der Fassung?

Dumme Fehler, und Gäste nach dem Motto: „Hätten wir vorher sagen sollen, dass wir kein Fleisch essen?“ (Also Gäste, dieVegetarier sind oder die Allergien haben)

Das größte Lob, das Sie jemals bekommen haben?

Wir hatten mal eine Dame, die hat nach einem Gang geweint, weil dieses Gericht sie so stark an ihre Kindheit erinnert hat. Ich fand es damals etwas übertrieben, aber im Nachhinein war es schon cool, solche Emotionen bei ihr hervorgerufen zu haben.

Die schlimmste Kritik?

Da gab es so viele… ich habe sie mir nicht gemerkt.

Haben Sie persönlich ein Lieblingsrestaurant – und wenn ja, welches?

Das „Mochi“ in Wien.

Wo oder wie erholen Sie sich?

Nach der Arbeit spiele ich gerne noch ein Stündchen an der Play Station. An den freien Tagen gehe ich mit Freunden auch gerne zum Essen.

2019-04-09T09:56:41+00:00
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