Köln: Die Römer, der Dom und die Jecken

Die viertgrößte Stadt Deutschlands ist vor allem für die Narren und Jecken, die in der Karnevalszeit die Stadt bevölkern, sowie für den berühmten Dom bekannt, doch Köln hat mit einer 2000-jährigen Stadtgeschichte, zahlreichen bedeutsamen Bauwerken, schönen Parks und Gärten und weiteren Sehenswürdigkeiten sowie einem grünen Umland nicht nur für Karnevalsfreunde viel zu bieten. Ein Besuch, nicht nur für die Kölner Jecken, lohnt sich!

Rheinufer, Gärten, Naturparks: Natur entdecken in und um Köln

Der Rhein teilt die Stadt in zwei Hälften und prägt mit seinen Ufern entscheidend das Stadtbild. Das linksrheinische Altstadt-Rheinufer, auch Rheingarten genannt, ist eine beliebte Flaniermeile mit schönen Fuß- und Radwegen direkt am Rheinufer, und auf der rechten Rheinseite bietet der Rheinpark mit weiten Wiesenflächen den Kölnern ein beliebtes Naherholungsgebiet.

Sehenswert ist auch die Flora, der Botanische Garten Kölns neben dem Zoo, in dem 10000 Pflanzenarten aus allen Vegetationszonen im Freiland und in Gewächshäusern kultiviert werden. Etwas außerhalb ist der Forstbotanische Garten in Köln-Rodenkirchen einen Abstecher wert: Rhododendronschlucht, Heidegarten und Pfingstrosenwiese bieten Abwechslung, und überall kann man fremdländische Gewächse wie Mammutbäume, Gelbkiefern, Flusszedern, Kuchenbäume und Coloradotannen entdecken.

Köln, Blick vom Rhein auf das Zentrum der Stadt

Köln, Blick vom Rhein auf das Zentrum der Stadt – © davis- fotolia.com

Rund um Köln locken das Naturschutzgebiet Wahner Heide und der Naturpark Rheinland mit dem flachen Waldgebiet Kottenforst und dem Höhenzug der Ville mit den Ville-Seen über die Stadtgrenzen.

Die Römer und der Dom: Sehenswürdigkeiten in Köln

Das überragende Wahrzeichen Kölns ist selbstverständlich der Dom, eine der größten Kirchenbauten der Gotik, der etwa 600 Jahre auf seine Fertigstellung warten musste. Ebenso sehenswert sind die 12 großen romanischen Kirchen im Innenstadtbereich, von denen Groß St. Martin die größte und markanteste ist.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören die bedeutenden Sakralbauten, sie prägen die Reste der römischen Siedlung die Stadt bis heute: steinerne Zeugnisse aus der Römerzeit wie Teile der ehemaligen Stadtmauer oder das Ubiermonument, das älteste datierte Gebäude aus Stein in Deutschland, finden sich im gesamten Innenstadtbereich, teilweise unterirdisch oder in Kellern zugänglich.

Köln verfügt auch über eine Reihe mittelalterlicher Profanbauten, die das Stadtbild bis heute prägen, darunter das Rathaus, das gotische Fest- und Tanzhaus Gürzenich und das Overstolzenhaus, das älteste erhaltene Wohngebäude der Stadt. Sehenswert sind auch die Reste der mittelalterlichen Stadtmauern mit mehreren Stadttoren.

Karneval-Umzug in Köln am Rhein

Karneval-Umzug in Köln am Rhein – © SC-Photo- fotolia.com

Am Rhein entlang in die Natur: Wandern und Radfahren in und um Köln

Die Flussufer und Promenaden des Rheins, die schönen Parks und Gärten sowie die vielen Sehenswürdigkeiten der Innenstadt eignen sich hervorragend zum Flanieren, Spazierengehen und Radfahren und bieten zahlreiche Möglichkeiten, die Stadt entspannt und genussvoll zu entdecken.

Etwas weiter hinaus ins Kölner Umland geht es mit zahlreichen Rad- und Wanderwegen: der Rhein-Radweg folgt dem Flusslauf und führt auch nach Köln, und die Erlebnisroute Rhein-Erft verläuft von der Kölner Zoobrücke durch den Inneren Grüngürtel über Frechen in das Tal der Erft.

Schöne Wanderwege sind der Kölnpfad, ein 171 km langer Rundwanderweg rund um die Domstadt, die 5 km lange Tour durch das Naturschutzgebiet Wahner Heide oder eine 22 km lange Rundtour im Naturpark Rheinland über Hürth vorbei an der Ville-Seen-Platte mit ihren vielen Badeseen.

2017-07-30T23:11:47+02:00
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