Auf den letzten Kilometern wird die Elbe immer breiter, bevor sie in die Nordsee fließt. Am rechten Ufer des Flusses, kurz vor der Mündung liegt malerisch Brunsbüttel.

Urlaub am Wasser

Wer einen maritimen Urlaub verbringen möchte, ist in Brunsbüttel richtig. Die kleine Stadt liegt nicht nur nahe der Nordsee. Sie ist das Tor zum Nord-Ostsee-Kanal, durch den die großen Ozeanriesen die Ostsee erreichen. Ein Highlight ist die Schleuse, durch welche die Schiffe von der Elbmündung in den Kanal gelangen. Über den Bau und die Geschichte des wichtigen Schifffahrtsweges informiert das Schleusenmuseum Atrium. Technisch Interessierte finden viele Funktionsmodelle der Schleusen, die es am Startpunkt in Brunsbüttel und am Endpunkt in Kiel-Holtenau gibt. Landschaftsmodelle verdeutlichen außerdem die zehn Brücken, welche über die Wasserstraße führen. Sie erlauben es, dass Schiffe bis zu einer Höhe von 42 Metern den Nord-Ostsee-Kanal durchqueren können.

Stilvolle Ferienwohnung mit Elbblick mieten

Von hier aus können Sie die großen Pötte beobachten. Die Unterkunft bietet einen freien Blick auf die Elbe und auf den schönen Segelhafen. Sie ist hochwertig ausgestattet und bietet zwei Personen viel Platz. Das Feriendomizil verfügt über einen gemütlichen Wohn-Essbereich, ein geräumiges Schlafzimmer sowie ein Bad. Dank ihrer Lage im Zentrum eignet sich die Wohnung ideal zum Ausgehen und als Ausgangspunkt für viele Unternehmungen.

Idealer Urlaubsort für Aktive

Brunsbüttel hat viele Vorzüge. Der alte Ortskern lädt zum Verweilen ein und das Wattenmeer ist ein ganz besonderes Erlebnis. In der Umgebung gibt es zahlreiche Wanderwege, nicht weit entfernt befindet sich ein Golfplatz. Bekannt ist die Stadt bei Radfahrern, denn hier verläuft der Nordseeküstenradweg. Er ist der längste Fernradweg der Welt, misst über 6.000 Kilometer und führt durch acht Länder. Brunsbüttel ist ein Etappenort. Entlang der Elbe geht es auf einer 54 Kilometer langen Strecke nach Elmshorn.

Der Weg führt entlang der Elbe und bietet im Sommer die Möglichkeit an einem der Strände ein Bad in den Fluten zu nehmen. Hinter Brokdorf und dem dortigen Leuchtturm wird es ländlich. Die Radler haben die Gelegenheit, in Hofläden frische Lebensmittel direkt vom Bauern zu kaufen. An der Mündung der Stör befindet sich ein Sperrwerk, über das der Weg nach Glückstadt weiterführt.

Die kleine Stadt überrascht mit einem sechseckigen Grundriss, der sich seit der Gründung im 17. Jahrhundert nicht verändert hat. Zu den ältesten Gebäuden im Ort gehören die Stadtkirche und das Brockdorff-Palais. In ihm erzählt das Detlefsen-Museum die Geschichte der letzten 400 Jahre. Von Glückstadt sind es nur wenige Kilometer bis Elmshorn

Marsch und Geest

Die andere Etappe führt über 54 Kilometer Richtung Norden durch Dithmarschen. Nahe Sankt Michaelsdonn kommen die Radler am Bismarckstein und der Holländerwindmühle „Edda“ vorbei, die 1842 erbaut wurde. Sie gilt heute als Wahrzeichen des Ortes. Sehenswert ist auch die Kirche, die 1611 geweiht wurde. Typische Backsteingotik erwartet die Radler in Meldorf. Die Größe des dortigen Doms überrascht in diesem dünn besiedelten Landstrich.

Im Naturschutzgebiet Kronenloch lassen sich hervorragend Vögel beobachten. Dafür stehen verschiedene Beobachtungstürme und -hütten zur Verfügung. Nur wenig hundert Meter nördlich liegt das Wöhrdener Loch. In der hier aufgebauten Schutzhütte lassen sich ebenfalls die Zugvögel beobachten. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Seebad Büsum.

Bildquellen

  • Radwegenetz in Dithmarschen: Clarini - stock.adobe.com
  • Glückstadt Hafen: © Carl-Jürgen Bautsch - fotolia.com
  • Büsum Hafen: © pure-life-pictures - stock.adobe.com
  • Auf der Elbe zum Meer: Marco Rudolf - stock.adobe.com