Die Lüneburger Heide: Natur erleben mit allen Sinnen

Grüne Wälder, blühende Heideflächen, Flüsse und Seen: die Lüneburger Heide im Osten Niedersachsens ist mit ihren abwechslungsreichen Landschaften ein Paradies für Wanderer und Radfahrer. Berühmte Städte wie Lüneburg und Celle sind stets einen Besuch wert, und für Familien sind Freizeitparks wie der Heidepark Soltau oder der Serengeti Park Hodenhagen ein attraktive Ziele in der vielfältigen Region.  
Heidepark Soltau

Heidepark Soltau © Andreas Jantzen – fotolia.com

Natur und Sehenswürdigkeiten

Sandiges Hügelland mit Kiefernwäldern und weiten Heideflächen – das charakteristische Bild der Lüneburger Heide mit ihrem Naturschutzpark, der insbesondere zur Heideblüte im August und September ein lohnendes Ziel für Erholungssuchende sowie Wanderer und Radfahrer darstellt. Ein landschaftlicher Höhepunkte des Naturparks Lüneburger Heide ist unter anderem der Wilseder Berg, mit 169 m die höchste Erhebung der Heide. Vom Gipfel hat man einen schönen Blick über Wälder und Heideflächen. Südöstlich von Wilsede liegt der Totengrund, ein romantisches Trockental, das mit Heide und Wacholder bewachsen ist. Rund um das Tal befinden sich mehrere Aussichtspunkte mit einer beeindruckenden Sicht. Das Heidegebiet „Töps“ ist eine von Wäldern umgebene Heidefläche und stellt ein lohnendes Ausflugsziel dar. Hier finden sich zwei historische Schafställe mit Heidschnucken, der typischen urtümlichen Schafrasse der Heide. An klaren Tagen reicht die Sicht bis nach Hamburg.
Totengrund in der Lüneburger Heide bei Wilsede

Totengrund in der Lüneburger Heide bei Wilsede
© Visions-AD – fotolia.com

Kulturhistorisch interessant sind die vielen Heidehäuser mit Reetdächern, die sich vor allem in Wilsede besichtigen lassen; ein Museum in einem Heidehaus aus dem 18. Jahrhundert beherbergt eine Ausstellung zur Heidebauernwirtschaft. Weitere interessante Museen sind das Museumsdorf Hösseringen, ein Freilichtmuseum, sowie die Burg Brome mit einer Ausstellung zur Geschichte des Handwerks. Nördlich von Lüneburg kann man das größte Schiffshebewerk der Welt besichtigen.
Gehöft in Niedersachsen

Gehöft in Niedersachsen © Udo Kruse – fotolia.com

Wandern, Radfahren, Erholen: Aktiv in der Lüneburger Heide

Der Naturschutzpark Lüneburger Heide ist eines der ältesten deutschen Schutzgebiete und dank des Verbots für Autos und des flachen Terrains ein herrliches Gebiet zum Wandern und Radfahren in der abwechslungsreichen Landschaft. Fernwanderwege, Rundwege, Pilgerwege und Radwege durchziehen die Heide und bieten Touren je nach Geschmack und Kondition.  
Heidelandschaft mit Eichen und Weg in der Lüneburger Heide zur Zeit der Heideblüte

Heidelandschaft mit Eichen- FZG-112 Fotolia_49612800 © Thorsten Schier – fotolia.com

Rund um Wilsede ziehen sich Rundwanderwege zum Wilseder Berg und zum Totengrund, die mit schönen Ausblicken belohnen. Längere Wege sind etwa der Heidschnuckenweg mit einer Länge von 223 km, der die schönsten Heideflächen der Nord- und Südheide miteinander verbindet. Der Freudenthalweg über 119 km ist einer der ältesten Wege durch die Lüneburger Heide. Durch den Naturschutzpark führt zudem der Pilgerweg „Jakobus-Weg Lüneburger Heide“. Der Ilmenau-Radweg führt über 125 km durch die Natur der östlichen Heide mit einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Durch das Herz der Heide, dem Naturschutzpark, führt der 138 km lange Leine-Heide-Radweg.
90943424 - Altes Rathaus und Stadtkirche Celle © pure-life-pictures

90943424 – Altes Rathaus und Stadtkirche Celle
© pure-life-pictures

Reizvolle Städte und Orte

Bekannte Städte in der Lüneburger Heide sind das namensgebende Lüneburg, wo man das Deutsche Salzmuseum sowie das Rathaus aus dem 13. Jahrhundert besichtigen kann, und Celle in der Südheide mit seinen Fachwerkhäusern und dem Renaissanceschloss. Sehenswert in Uelzen ist der Hundertwasser-Bahnhof, das letzte Projekt des Künstlers, und in Soltau ist der Heidepark beheimatet, der größte Freizeit- und Familienpark in Norddeutschland.
2019-04-26T14:26:42+00:00
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