Nachgefragt bei… Malte Ibbeken

Malte Ibbeken, Porträt

Zur Person

Malte Ibbeken, geboren in Berne, begann 2011 seine Ausbildung zum Koch im Hotel/Restaurant Tafelfreuden, wo er bis 2014 eine fundierte kulinarische Basis erhielt und die klassische Küche von Grund auf erlernte. Im Anschluss zog es ihn nach Hamburg, wo er im bekannten Restaurant Tschebull seine Fähigkeiten weiter vertiefte. 2016 wagte Malte gemeinsam mit seiner Frau den Schritt in die Selbständigkeit und etablierte sich seitdem als kreativer Kopf und zuverlässiger Gastgeber in der regionalen Gastroszene. Ein weiterer Meilenstein folgte 2022 mit der Eröffnung der Kaiserküche, in der Malte seine kulinarische Vision verwirklicht: ehrliche Küche, geprägt von regionalen Produkten, handwerklicher Präzision und der Leidenschaft, Gästen ein besonderes Erlebnis zu schenken.

Aktuelle Auszeichnungen

  • Der Varta-Führer: ✔
  • Guide Michelin:
  • Gusto: ✔
  • Gault Millau: ✔
  • Der Feinschmecker:
  • Schlemmer-Atlas: ✔
  • Der große Guide: ✔
Malte Ibbeken, Foodbild

Das Interview

Warum sind Sie Koch geworden?

Ich bin in der schönen Wesermarsch in Berne auf einem Bauernhof aufgewachsen und hatte schon immer ein Faible für gute, schmackhafte Produkte. Zuhause wurde viel und gut gekocht und es wurde viel aus dem Garten verwertet.

Was ist für Sie das Wichtigste beim Kochen?

Sowohl der Prozess als auch das Ergebnis. Es bereitet mir Freude, mit guten und leckeren Produkten zu arbeiten, und wenn es am Ende dann schmeckt, um so schöner. Es muss gut schmecken, die Textur ist erstmal Nebensache. Wenn der Geschmack voll und ganz da ist, reicht auch eine Scheibe Brot mit etwas Butter und Salz.

Woher holen Sie sich die Inspiration für Ihre Speisekarte?

Von verschiedensten Seiten. Zuallererst immer in der Saison/im Angebot der Landwirte. Oft inspiriert uns auch das Proukt selbst, das wir verarbeiten möchten. Auf Reisen und bei Kollegen lassen wir uns immer gerne inspirieren, und zu guter Letzt schauen wir gerne in Kochbücher der nordischen/skandinavischen Küche.

Welches Essen macht Sie glücklich?

Feines Kartoffelpüree, gebratener Rosenkohl und Hollandaise. Mein aktuell liebstes „Soulfood“. Tafelspitzboullion mit Kaspressknödel steht aber auch hoch im Kurs.

Was würden Sie niemals essen?

Bei der Frage ist mir direkt „Handkäse mit Musik“ aus dem Rheingau eingefallen. Da durfte ich mal dran riechen, das hat mir gereicht, das würde ich niemals essen. Ansonsten probiere ich gerne alles aus und es gibt glaube ich nicht viel, vor dem ich „zurückschrecken“ würde.

Was bringt Sie aus der Fassung?

Schwierige Frage. Ich würde sagen, Zeitdruck. Das Gefühl, nicht alles schaffen zu können, weil einfach die Zeit nicht reicht und man deshalb den Dingen nicht gerecht werden kann.

Haben Sie kochende Vorbilder?

Meine Frau und ich gehen gerne gut essen. Wir lasssen uns von so vielen Kollegen inspirieren und haben deshalb gar keine konkreten Vorbilder. Wenn ich jemanden benennen müsste, wären es folgende: René Redzepti (NOMA), Micha Schäfer (Nobelhard und Schmutzig).

Mit welchem Politiker oder welcher Politikerin würden Sie gerne einmal gemeinsam essen?

Robert Harbeck oder Gregor Gysi.

Das größte Lob, das Sie jemals bekommen haben?

Als wir eine Buchung für eine große Veranstaltung bekommen haben und kein Angebot schreiben sollten, da uns kulinarisch zu 100 % Vertrauen geschenkt wurde. Es wurde nur grob über die Art der Veranstaltung gesprochen, alles andere lag in unserer Hand. Dieses Vertrauen in unsere Fähigkeiten als kulinarische „Künstler“ war für uns ein sehr großes Lob.

Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit und wie erholen Sie sich?

Mit meinen zwei Töchtern. Außerdem mache ich gerne Musik und baue an unserem Haus.

Nachgefragt bei Spitzenköchen

zu den Interviews

Bildquellen

  • Malte Ibbeken, Porträt: © Kaiserküche Oldenburg
  • Malte Ibbeken, Foodbild: © Kaiserküche Oldenburg
  • Klaus Schunack, Porträt quer: © Kuultivo Leipzig
  • Mirko Gaul, Porträt: © Peter Obenaus
  • Julius Landré, Porträt quer: © Restaurant 1718
  • nachgefragt-bei-denis-feix-portraet: © Zirbelstube
  • Richard Reichelt, Porträt: © PUTNOKI.PHOTO
  • Malte Ibbeken, Porträt quer: © Kaiserküche Oldenburg
2026-02-24T08:15:10+01:00