Kevin Leitner Porträt

Zur Person

Nach der Ausbildung im Gasthof zum Hirsch in Goppertsweiler folgten Stationen in Geisels Vinothek in München, in Geisels Hotel Königshof in München, im Bayerischen National Museum in München, im Lorenz Adlon Esszimmer in Berlin sowie im Restaurant Ophelia in Konstanz. Nachdem Kevin Leitner zunächst als Küchenchef im Restaurant Alte Kanzlei in Wangen im Allgäu arbeitete, kocht er nun im Gourmetrestaurant s’Äpfle im Seehotel Villa Linde in Bodman-Ludwigshafen. Dort serviert er saisonale moderne Küche mit den besten verfügbaren Produkten aus der ganzen Welt. Seine Philosophie: Zugängliche Gerichte mit handwerklicher Perfektion.

Kevin Leitner, Gänseleber

Aktuelle Auszeichnungen

  • Der Varta-Führer: ✔
  • Guide Michelin: ✔
  • Gusto: ✔
  • Gault Millau: ✔
  • Der Feinschmecker: ✔
  • Schlemmer-Atlas: ✔
  • Der große Guide: ✔
Kevin Leitner, Rehrücken

Das Interview

Warum sind Sie Koch geworden?

Weil es für mich einer der abwechslungsreichsten und spannendsten handwerklichen Berufe ist, in dem man sich kreativ ausleben kann.

Was ist für Sie das Wichtigste beim Kochen?

Das Glück zu haben, mit den besten Produkten von höchster Qualität zu arbeiten. Das Wichtigste für mich ist der Umgang und die verantwortungsvolle Verarbeitung jedes einzelnen Produktes.

Woher holen Sie sich die Inspiration für Ihre Speisekarte?

Inspiration und Ideen zu neuen Gerichten ist ein täglicher Prozess, der mal leichter, mal weniger leicht von der Hand geht. Wir versuchen viel und sind ständig am Ausprobieren, um unsere Küche und unseren eigenen Stil weiterzuentwickeln.

Welches Essen macht Sie glücklich?

Bodenständige, frisch gekochte Wirtshausgerichte wie zum Beispiel eine gefüllte Kalbsbrust.

Was würden Sie niemals essen?

Generell esse ich alles und bin für jegliches Essen offen.

Was bringt Sie aus der Fassung?

Eine meiner schlechten Eigenschaften ist meine Ungeduld, die gerne auch mal in eine gewisse Verbissenheit umschwenkt, was die Weiterentwicklung der Küche angeht. In dieser Hinsicht habe ich einen extrem hohen Anspruch an mich selbst und an mein Team.

Haben Sie kochende Vorbilder?

Eines meiner kochenden Vorbilder ist definitiv Hans Haas. Sein Handwerk, die Küche und die Gerichte sind für mich sensationell.

Wie wird sich aus Ihrer Sicht das Fine Dining nach der Corona-Pandemie verändern?

Ich denke, dass Fine Dining mehr gefragt ist als noch vor der Pandemie. Die meisten Gäste schätzen die Freiheit, essen zu gehen oder kulinarisch etwas zu erleben weitaus mehr als noch zuvor.

Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit und wie erholen Sie sich?

Freizeit bedeutet für mich Zeit mit meiner Familie, gutes Essen, Angeln gehen und viel Zeit in der Natur verbringen. Das entschleunigt mich und sorgt für Erholung.

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