Der Hohenwarte Stausee Weg führt über rund 75 km durch die charakteristische, fjordähnliche Landschaft des Thüringer Meeres im Zentrum des Naturparks Thüringer Schiefergebirge-Obere Saale.

Highlights und Etappen auf dem Hohenwarte Stausee Weg

Blick auf den Hohenwartestausee

Blick auf den Hohenwartestausee © Michael Rogner – stock.adobe.com

Das Thüringer Meer liegt im Zentrum des Naturparks Thüringer Schiefergebirge-Obere Saale – eine malerische Landschaft rund um Europas längstem zusammenhängenden Stauseegebiet, die einer Fjordlandschaft an den Küsten Skandinaviens gleicht. Der Wanderweg mit seinen reizvollen Auf- und Abstiegen gibt immer wieder faszinierende Panoramablicke übers Wasser frei. Dichte Nadelwälder, urige Laub- und Mischwälder entlang der Steilhänge an der Saale sowie eindrucksvolle Felsen und Aussichtspunkte sorgen für ein besonderes Wandererlebnis, seltene Tiere und Pflanzen am Wegesrand machen den Hohenwarte Stausee Weg zu einer einzigartigen Entdeckungsreise für jeden Naturliebhaber. Viele kleine romantische Ortschaften, interessante Museen und eindrucksvolle Naturdenkmäler sowie ein nahezu grenzenloses Sport- und Freizeitangebot entlang der Saale runden die Wanderung ab. Beeindruckend sind die Stausee-Mauer und der Ausblick vom Oberbecken auf die Gemeinde Hohenwarte, und das Museum Reitzengeschwenda oder das Wasserkraftmuseum in Ziegenrück laden zu Abstechern ein. Der Hohenwarte Stausee Weg ist in vier Etappen eingeteilt und führt in einem Rundkurs durch das Stauseegebiet.

Tipp: Von Mai bis Oktober verkehrt der Wanderbus Thüringer Meer, der den Wanderer morgens zum Etappenstart und nach der Wanderung wieder zurück zum Ausgangspunkt bringt.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.komoot.de zu laden.

Inhalt laden

1. Etappe: Hohenwarte – Wilhelmsdorf (17 km): Die erste Etappe führt in die Entstehungsgeschichte des Hohenwarte Stausees, der heute als viertgrößter Stausee Deutschlands zu den schönsten Erholungsräumen in Thüringen zählt. Hier erfährt man viel über die historischen Hintergründe zur Staumauer und den versunkenen Orten. Erste steile Anstieg auf dem Weg zum Etappenziel werden mit sagenhaften Ausblicke über die weite Wasserlandschaft belohnt.

Saaleschleife bei Ziegenrück

Saaleschleife bei Ziegenrück © Oliver Hlavaty – stock.adobe.com

2. Etappe: Wilhelmsdorf – Ziegenrück (18 km): Etliche Höhenmeter müssen auf der zweiten Etappe überwunden werden, doch man wird immer wieder mit einmaligen Ausblicken auf die sich windenden Saalekaskaden belohnt. Entlang der einzigartigen, naturschönen Landschaft durchquert man die regionalen Naherholungsgebiete mit ihren zahlreichen Freizeitmöglichkeiten. Von der geschichtsträchtigen Linkenmühle an wandert man ein Stück entlang des Europäischen Fernwanderweges Eisenach-Budapest bis nach Ziegenrück.

3. Etappe: Ziegenrück – Neidenberga (20 km): Die dritte Etappe hält Sehenswürdigkeiten aus Kultur, Geschichte und Natur bereit. Von Ziegenrück geht es entlang des malerischen Saaleufers zu vielen verträumten Dörfern und schließlich zur Hohen Leite, einem der schönsten Aussichtspunkte. Von Neidenberga lohnt ein Abstecher nach Reitzengeschwenda mit dem sehenswerten Volkskundemuseum und barocker Dorfkirche.

Hohenwarte Staumauer

Hohenwarte Staumauer © Waldtoifel – stock.adobe.com

4. Etappe: Neidenberga – Staumauer Hohenwarte (19 km): Die vierte Etappe verläuft zunächst nach einer steilen Passage nach Steinsdorf, danach kommt man nach St. Jacob, dem kleinsten Ort am Hohenwarte Stausee. Über Löhma gelangt man zum Rohrbahnübergang, dort hat man eine beeindruckende Aussicht auf den Ort Hohenwarte. Ab hier ist das Etappenziel, die Staumauer in Hohenwarte am Fuße des Berges, nicht mehr weit.

Bildquellen

  • Blick auf den Hohenwartestausee: © Michael Rogner - stock.adobe.com
  • Saaleschleife bei Ziegenrück: © Oliver Hlavaty - stock.adobe.com
  • Hohenwarte Staumauer: © Waldtoifel - stock.adobe.com
  • Hohenwartestausee in Thüringen: © W. Apolloner - stock.adobe.com