Ein schöner Tag, der geht vorbei.

Er verbleicht in sanftem Abendrot,

mit Duft von Wein und Knoblauchbrot.

Die Bagage ist satt und rund gegessen,

die Gläser zehnmal ausgetrunken,

doch beständig wird am Tisch gesessen,

im Grill, da sprühen schließlich noch die Funken.

 

‘Für was Süßes ist doch immer Platz!’,

wird im Gruppenkonsens konstatiert,

schaut sie auf ihn, sagt “Schatz?”,

woraufhin er freudigst reagiert,

‘Ich zauber Euch was, das wird sich lohnen,

ich muss nur was aus der Küche holen!’.

‘Was brauchst Du denn, was darf es sein?

Ich muss bewegen mein Gebein!’

Und er so:

Eine leckere Ananas, frisch und süß.

Aber nicht überreif, denn sie muss auf den Spieß.

Besagte Spieße dürfen nicht vergessen sein,

darum steht schon hier der erforderliche Reim. 

Zimt und Zucker, 1:3 in Teilen.

Am Geschmack kann jeder selbst noch feilen.

Dazu griechischer Joghurt, mit ordentlich Fett.

Und ein Kekscrumble, das wär’ doch nett!

Dafür benötigt wird nicht viel:

2 EL Öl,

2 EL Zucker, und

2 EL Mehl.

3 EL Milch,

1 EL Sesamsaat und

2 EL Haferflocken,

Mit den paar Sachen wollen wir’s rocken.

Ca 100g griechischer Joghurt pro Person

Eine geriebene Tonkabohne bringt die Geschmacksexplosion.

Honig, Zucker oder Agavendicksaft

– irgendwas was süß und Spaß macht.

Die Frucht des Tages sagt Euch was,

es ist die leckere Ananas.

Erst halbieren, vierteln und dann achteln,

dann die Haut runter – das Herz muss warten…

Die Ananas wird aufgespießt,

das macht es leichter,

wenn gleich Zimt und Zucker rieseln heiter

auf die Sticks von allen Seiten,

oh, das wird dem Gaumen Freud’ bereiten.

Vor dem Einstreu noch ein wichtiger Schritt:

Das Herz wird entfernt, das essen wir nicht mit!

Nun rühren wir in einer Schüssel flink zusamm’,

Mehl, Milch, Zucker, Öl und ein paar Körner Sesam.

Erst zum Schluss kommen noch Haferflocken dazu,

so bleiben sie knusprig, das ist der Clou!

Den Teig kann man ausrollen und knusprig backen,

oder ihn hauchdünn auf die Plancha packen.

Im Ofen dauert das bei 160 °C Umluft rund 10 Minuten,

am Grill muss man sich genauso sputen,

denn schnell ist das Gebäck goldgelb gebräunt,

bevor man es zum Abkühlen zur Seite räumt.

Wir sind fast durch, haben’s fast geschafft,

weil noch was auf den Teller passt.

Denn was fehlt, lasst Euch sagen,

ist ein süßer Joghurt mit genannten Aromaten.

Honig für die Süße und Tonkabohne für den Geschmack,

danach rührt man den Joghurt glatt.

Wer noch hat, das wär das beste,

wäre ein Hauch Limettenzeste.

Die ist aber optional,

also ein “Kann” und kein “Muss” in diesem Fall.

Alles fertig und alles parat?

Dann kommt die Ananas an den Start!

Es gilt: Veredeln durch grillieren,

denn der Zucker sollte karamellisieren!

Wird er schwarz, dann war’s zu heiß,

Bitterstoffe sind der Preis.

Wenn alle Komponenten sind beisammen,

wird sich der Spannungsbogen selber spannen:

Ein Klecks vom Joghurt auf den Teller,

die Ananas macht die Stimmung heller,

der frische Keks on top als Finish…

Diesen Teller will ich!