Das Passeiertal ist eines der schönsten Gebirgstäler in Südtirol. Es liegt nördlich von Meran und ist umgeben von den Öztaler, Sarntaler und Stubaier Alpen. Urlaub im Passeiertal hat jedem etwas zu bieten, egal ob Reisende Erholung suchen, abenteuerlustig sind oder sich für Wellness begeistern. Das 38 km lange Tal hat viel zu bieten und zu entdecken. Es ist einfach der ideale Ort, um einen schönen Aktiv- oder Natururlaub zu verleben.

Zentraler Ausgangspunkt ideal

Das Passeiertal Tal ist so vielfältig, dass es ratsam ist, sich eine Unterkunft an einem zentralen Ausgangspunkt zu suchen, um auf die verschiedensten abenteuerlichen Touren zu gehen. Mit ausreichend Proviant versorgt, kann das Abenteuer beginnen. Es gibt zahlreiche wunderschöne und urige Hotels im Passeiertal, von wo aus unzählige Wanderwege leicht erreichbar sind. Die Wanderwege sind gut ausgeschildert und bieten sowohl Routen für einfache Spaziergänge, aber auch für ambitionierte Wanderungen. So können Urlauber gestärkt von ihrem Hotel im wundervollen Passeiertal direkt auf die Wanderwege starten.

Urige Bauernhöfe, Bergwerk und viel Natur zu entdecken

Das Passeiertal geht auf die Römerzeit zurück, die mit ihren Straßen den Wohlstand in das Tal gebracht haben. Zahlreiche Zeitzeugen erinnern noch heute an die Geschichte. Verfallene Ruinen, das Bergwerk am Schneeberg und Bauernhöhe laden zum Entdecken ein. Das MuseumPasseier beispielsweise erzählt die Geschichte des Volkshelden Andreas Hofer. Auf dem Außengelände zeigen typische Pfahlbauten, wie Bauen und Alltagsleben früher funktioniert haben. Wer sich für Kultur begeistert, findet entlang des Schildhöfewegs idyllische Orte.

Die Jaufenburg ist eine Burganlage, die im Spätmittelalter entstanden ist. Der Bergfried ist als einziger Bereich noch übrig geblieben. Hörstationen und Schautafeln berichten von der Geschichte und den Sagen aus früheren Tagen.

Wanderwege im Passeiertal

Wanderwege in Südtirol bei Meran
Im Frühling ist eine Reise nach Südtirol besonders lohnenswert, wenn die Natur wieder zu neuem Leben erwacht. Im Sommer ist die Region ebenfalls sehr reizvoll.

Im Passeiertal gibt es mehr als 300 km ausgeschilderte Wanderwege. Da wird es garantiert so schnell nicht langweilig. Auf mehrstündigen oder -tägigen Touren können ambitionierte Wanderer die Höhenunterschiede spüren. Ein schönes Beispiel ist der Meraner Höhenweg. Die Tour dauert 6 bis 7 Tage und geht über 80 km. Wanderanfänger finden zahlreiche Wanderwege, die weniger höhengeprägt sind.

Für Familien mit Kindern gibt es ausgeschilderte Strecken, die zu Entdeckungs- und Raterunden einladen. Themenwanderwege zeigen weitere Naturschönheiten. Auf dem Natur- und Erlebnisweg Marling beispielsweise gibt es zahlreiche Spiel- und Wissensstationen. Der etwa ein Kilometer lange Rundweg dauert etwa 30 Minuten und ist sehr kurzweilig.

Wellness bei einer Kneippkur

Im Passeiertal gibt es viele Möglichkeiten, zwischendurch Kneippkuren zu machen. In mehreren kühlen Gewässern gibt es Erholung für strapazierte Füße. Jeder kann dort wassertreten und sich in einer naturnahen Umgebung kurz erholen. In Reischbach gibt es einen kleinen Kneipp-Parcours, der für große und kleine Gäste gedacht ist.

Eine Kneippkur ist ideal, um müde Füße wiederzubeleben.
Füße in klarem Bach

Mit dem Fahrrad durchs Tal

Im Passeiertal gibt es nicht nur schöne Wanderwege. Auf zahlreichen Wegen lässt sich das Tal auch mit dem Rad erkunden. In vielen Hotels gibt es nicht nur Fahrräder, sondern auch Pedelecs zu leihen, die das Pedaltreten mit einem kleinen Elektromotor unterstützen. Ein besonders abwechslungsreicher Radweg führt von Meran nach St. Leonhard. Die Strecke ist etwa 19 km lang und führt an urigen Dörfern und pittoresken Wegen vorbei. Es gibt nur leichte Steigungen. Bei einem kleinen Abstecher an der Kirche von Erzherzog Johann oder am Schloss Schenna sind kurze Verschnaufpausen möglich.

Ambitioniertere Sportler können sich auf den zahlreichen Mountainbike-Strecken auf teilweise wildem Terrain austoben. Einige der Touren eignen sich auch für Kinder. Die Streckenvielfalt ist enorm groß und unterwegs gibt es teilweise sogar sehr schöne Bademöglichkeiten und Kinderspielplätze.

Das Passeiertal aus der Vogelperspektive

Einen besonderen Blick können alle Mutigen auf das Passeiertal erhaschen, wenn sie das Ganze aus der Vogelperspektive betrachten. Gleitschirme schweben geräuschlos talwärts und bieten einen spektakulären Blick von oben. Je nach Wind und Wetterlage dauert das Schweben vom Hirzauer Hochplateau hinunter ins Passeiertal etwa eine Stunde.

Aus der Vogelperspektive sehen Rad- und Wanderwege winzig klein aus. Die imposanten Bergkuppen wirken zum Greifen nah. Flüge mit dem Gleitschirm sind schon ab 5 Jahren möglich, sodass daraus ein Spaß für die ganze Familie werden kann.

Fazit

Das Passeiertal bietet Urlaub für die unterschiedlichsten Interessen. Wer Geschichte und Traditionen erleben möchte, ist dort genauso gut aufgehoben wie Urlauber, die sich erholen wollen, oder Urlauber, die einen erlebnisreichen Aktivurlaub suchen. Themenwege laden zu interessanten Wanderungen ein. Viele Wanderwege führen durch idyllische Naturlandschaften. Aber auch das sportliche Angebot kann sich sehen lassen. Bei allem kommen zwei Dinge nie zu kurz: der Genuss und die Lebensfreude. Im Norden von Meran lädt das Passeiertal zu einem unvergesslichen Urlaub ein.

Bildquellen

  • Wanderwege um Meran: Pixabay © wirlernen
  • Kneippen im Bach: Pixabay © gefrorene_wand
  • Brixner Dom: Pixabay © pixelschubser99