Moin, moin und willkommen in Nordfriesland

Mehr Meer geht nicht – Nordfriesland ist der Inbegriff vom Leben und Erleben an der Nordsee.

Sieben mal Sieben macht Nordseestrandvergnügen

Wer puderzuckerfeinen Sand mit der Südsee verbindet, war wohl noch nie auf Föhr. Die kleine Nordseeinsel lässt sich herrlich per Rad erkunden. Entlang an grünen Deichen, auf denen friedlich die Heidschnucken grasen, führen angenehm flache Radwege um die gesamte Insel. Zum Entspannen laden die zahlreichen Strände ein – mieten Sie sich einen Strandkorb und vergraben Sie die Zehen im feinen Sand. Wer Lust auf Erfrischung hat und mutig ist, kann sich in die Fluten der Nordsee stürzen. Im Sommer erreicht das Wasser Temperaturen um die 20 Grad. Das ist Ihnen zu mild? Dann ab nach Büsum – hier lockt die Nordsee mit äußerst erfrischenden drei Grad die besonders abgehärteten Schwimmer und die, die es noch werden möchten. Auch auf Sylt hat das Baden in der eiskalten Nordsee Tradition. Am zweiten Weihnachtsfeiertag wagen sich die Abenteuerlustigen ins Wasser, während die anderen bei warmem Punsch den Trubel vom Strand aus beobachten können.
Schafe am Watt und auf den Deichen i

Schafe am Watt und auf den Deichen in Nordfriesland – © Gabriele Rohde – fotolia.com

Erlebnis Wattenmeer

Das nordfriesische Wattenmeer ist ein außergewöhnliches Naturschutzgebiet. Hier findet man unzählige Möglichkeiten, die Natur hautnah zu erleben. Wenn die Ebbe den Meeresboden freilegt, entdeckt man die vielen kleinen Wattbewohner: am leichtesten findet man den Wattwurm, er verrät sich durch seine typischen Sandhaufen. Doch auch Krabben und Muscheln tummeln sich im Boden. Am sichersten erkunden Sie das Watt mit einer geführten Wanderung. Hier bekommen Sie nicht nur alle spannenden Infos – die Führer wissen auch, wann die Flut zurückkommt. Haben Sie schon Deutschlands größtes Raubtier aus nächster Nähe beobachtet? Die großen Knopfaugen der Kegelrobbe lassen nicht nur die Herzen der Kleinen schmelzen, besonders dann, wenn es sich um kleine Heuler in einer Auffangstation handelt. Ganz nah kann man den Robben und Seehunden in der Seehundstation Friedrichskoog kommen. Hier werden kleine Gruppen dauerhaft gehalten, aber auch Heuler und verletzte Tiere aufgenommen und aufgepäppelt. Das Wattenmeer Nordfriesland ist ein Paradies für Vögel und Seehunde, und mit etwas Glück kann man sogar Schweinswale beobachten. Per Boot lässt sich das Meer von vielen Orten aus erkunden. Aus sicherem Abstand geht es dann vorbei an Robbenbänken und Vogelbrutstätten.

Nordfriesland: Vom Wind inspiriert

Wind und Wellen – was braucht der Surfer mehr? Nordfriesland ist ein Surferparadies und hat viele weltbekannte Spots. Der Brandenburger Strand auf Sylt ist das ganze Jahr über ein Ziel für Surfer und Ende September der Treffpunkt der weltbesten Windsurfer beim Sylter Worldcup. Kitesurfer treffen sich in St. Peter-Ording. Und wer ein bisschen mehr Ruhe braucht, kann im Nordseewind auch einfach seinen guten alten Drachen steigen lassen und den Wind genießen.
Pfahlbauten, Sankt Peter-Ording: Nordfriesland ist ein Surferparadies

Pfahlbauten in Sankt Peter-Ording, dem Surfer-Paradies an der Nordsee – © emer- fotolia.com

Abenteuer Hallig

Ein ganz besonderes Erlebnis bietet ein Ausflug auf eine der zehn Halligen in Nordfriesland. Hier leben die wenigen Einwohner ganz im Einklang mit dem Meer, im Rhythmus von Ebbe und Flut. Steigt das Wasser, ragen nur noch die kleinen Hügel mit den Häusern aus dem Wasser. Viele Halligen wie Hooge und Langeness heißen das gesamte Jahr über ihre Besucher willkommen, um sie in das spannende Leben auf einer Hallig zu entführen. Andere Halligen wie Habel sind den tierischen Bewohner vorenthalten. Kalender der Wattwanderungen: www.nordseetourismus.de
2017-07-30T23:55:43+00:00
error: Bilder sind urheberrechtlich geschützt und können nicht heruntergeladen werden