Der Berg ruft – Willkommen auf der Fränkischen Alb

Die Fränkische Alb dürfte einigen auch unter der Bezeichnung Frankenjura oder Frankenalb geläufig sein. Das Mittelgebirge befindet sich in Bayern, am Rande der Alb sind die Ortschaften Regensburg, Ingolstadt, Nürnberg, Bayreuth oder Bamberg zu finden. Man unterscheidet bei der Fränkischen Alb zwischen dem nördlichen, mittleren und südlichen Teil. Die Natur der Fränkischen Alb ist äußerst vielfältig: Es gibt Vogelschutzgebiete, weitläufige Wiesen, Wälder und Täler. So ist die Fränkische Schweiz in Oberfranken, ein nördlicher Teil der Fränkischen Alb, für ihre bergreiche Landschaft und für die seltenen Pflanzenarten bekannt. Sie ist zudem jedes Jahr ein Anziehungspunkt für zahlreiche Touristen, was auch nicht wirklich verwunderlich ist wenn man bedenkt, dass sich hier neben den vielen Möglichkeiten, Sport zu treiben, an die tausend große und kleine Höhlen befinden.
Stadtmauer am Basteisteg in Amberg in der Fränkischen Alb

Stadtmauer am Basteisteg in Amberg – © Fotolyse -fotolia.com

Ein Besuch in der Unterwelt Bayerns: Die Teufelshöhle

Nicht alle Höhlen sind begehbar, doch es gibt einige, die man als Besucher problemlos besichtigen kann. Die Teufelshöhle ist an die 100 Millionen Jahre alt und einer der größten Höhlen in der Region. Die Anzahl der Tropfsteine ist beachtlich und die Teufelshöhle ist vor allem für ihre Schönheit bekannt. Bereits beim Hineingehen wird der Besucher von ihren ansehnlichen Dimensionen überrascht: Der Höhleneingang ist mit 25 Metern Breite und 14 Metern Höhe einer der größten Deutschlands. Die Höhle besitzt eine Gesamtlänge von 3000 Metern, wobei 800 Meter für Besichtigungen freigegeben sind. 1922 entdeckte Hans Brand, ein Geologe und Ingenieur, die Teufelshöhle. Im Sommer gibt es dort zahlreiche Kulturveranstaltungen: Kabarettisten, Puppenspieler oder Bands steigen dann in die Unterwelt hinab, um das Publikum zu unterhalten. Doch auch die Anzahl der Burgen auf der Fränkischen Alb ist beachtlich: Ganze 170 von ihnen entstanden im Mittelalter, etwas über dreißig sind noch bis heute bewohnt. Auf Schloss Thurn gibt es sogar einen Erlebnispark mit Fahrgeschäften sowie Kletter- und Spielmöglichkeiten für Kinder. Ob Achterbahn, Karussell, Eisenbahn oder Hüpfburg – hier können sich größere und kleinere Kinder mal so richtig austoben, und die Eltern bei Bedarf mit dazu.  
Stadtmauer in Amberg in Franken in der Fränkischen Alb

Stadtmauer in Amberg in Franken – © Fotolyse- fotolia.com

Das Wandern ist des Deutschen Lust – Aktiv unterwegs in der Fränkischen Alb

In der Fränkischen Alb gibt es zahlreiche Wanderwege und Routen: Der Frankenweg beispielsweise erstreckt sich auf einer Länge von 520 Kilometer und ist ein traditioneller und sehr gut besuchter Wanderweg. Wem das Wandern zu langsam ist, kann es mal mit Trail Running probieren: Die Sportart ist eine Verbindung aus Wandern und Joggen. Hier geht es um das gemeinsame Laufen mit anderen auf unbefestigten Wegen. Die Schwierigkeit dabei ist, dass es sich um einen „natürlichen“ Weg mit all seinen Unebenheiten, Höhen und Abzweigungen handelt. Auch die Wetterbedingungen können manchmal eine (sportliche) Herausforderung darstellen. Passionierten Kletterern wird die Fränkische Schweiz durchaus ein Begriff sein: Das grifffeste Gestein ist ideal für diese Sportart und es bieten sich je nach körperlicher Kondition und Klettererfahrung zahlreiche Möglichkeiten an, um sich am Felsen auszutoben. Weitere Informationen: www.teufelshoehle.de/information www.fidelio-trailrunning.de schloss-thurn.de
2018-10-23T15:30:51+00:00
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