Der Schwäbische Wald: Von Feen in Wäldern

Der Schwäbische Wald liegt genau vor Stuttgarts Haustür und hat sich bis heute eine unberührte Naturlandschaft bewahrt, die ideal zum Wandern, Fahrradfahren und Schwimmen geeignet ist. Einmal im Jahr gibt es den „Tag des Schwäbischen Waldes“, an dem zahlreiche Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt geboten werden: Ob Fahrten mit Oldtimerbussen, der Schwäbischen Waldbahn oder der Verkauf von regionalem Essen auf den Höfen in der Region, es ist jedes Mal viel los! Wie viele Wälder in Deutschland können von sich behaupten eine eigene Waldfee zu besitzen? Nun, der Schwäbische Wald hat so eine. Jedes Jahr wird eine junge Dame aus der Region zur „Schwäbischen Waldfee“ gekrönt und darf nun fortan ein Jahr lang das Gebiet und vor allem den Wald präsentieren.  
Der Schwäbische Wald: Naherholungsgebiet Ebnisee

Naherholungsgebiet Ebnisee im Schwäbischen Wald – © Schwoab- fotolia.com

Der Schwäbische Wald: Stuttgarts „grüne Lunge“

Kurz vor Stuttgart befindet sich der Schwäbische Wald. Charakteristisch für dieses Gebiet sind Täler, Streuobstwiesen, Seen, Weinberge, Grotten und Stollen. Er zählt zu den größten bewaldeten Gebieten Baden-Württembergs und wird auch als die „grüne Lunge Stuttgarts“ bezeichnet. Der Schwäbische Wald überrascht seinen Besucher mit einem vielfältigen Baumbestand, und auch im 21. Jahrhundert findet sich dort an schwer zugänglichen Orten eine unberührte Natur. Vor allem an den westlichen und südlichen Rändern des Schwäbischen Waldes finden sich Streuobstwiesen, die ein wahres Refugium für alle möglichen Pflanzenarten sind.  
Der Schwäbische Wald: Römisches Kastell in Welzheim

Römisches Kastell Welzheim, Schwäbischer Wald – © Horst Eisele- fotolia.com

Sehenswürdigkeiten des Schwäbischen Waldes: der Skulpturenpfad in Weissach und Mammutbäume in Wüstenrot

Warum nicht Natur und Kunst verbinden? Die Gemeinde Weissach im Schwäbischen Wald hat sich eine kleine Besonderheit überlegt und den Skulpturenpfad in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Helfern, Künstlern und Spendern ins Leben gerufen. Auf diesem Weg können Interessierte Kunstwerke von Künstlern aus der Region bewundern und dabei gleich die Gegend ein wenig erkunden. Alle drei Jahre werden die Skulpturen übrigens ausgetauscht. Vor Wüstenrot und Löwenstein finden sich Bäume der etwas anderen Art: im Jahre 1865 kaufte König Wilhelm Baumsamen in Amerika, da jedoch zu viele erworben wurden, verkaufte man auch welche an Privatleute. Die Samen wurden angepflanzt und entwickelten sich im Laufe der Zeit zu riesigen Bäumen. Deshalb findet man noch heute in Parks über 135 Jahre alte Wellingtonien, auch Mammutbäume genannt. Sie besitzen eine Höhe von 45 Metern und einen Durchmesser von 165 cm – der Adam Riese unter den Baumarten sozusagen. Wer sich für solche Prachtexemplare interessiert, kann diese am Wellingtonienplatz in Wüstenrot anschauen.

Erholung und Spaß im Schwäbischen Wald mit Segway oder Fahrrad

An heißen Sommertagen kühlen zahlreiche Badeseen in und um den Schwäbischen Wald das Gemüt ab. Ob Ebnisee, Finsterroter See oder Hagewaldsee, die Möglichkeiten zum Grillen, Schwimmen und Entspannen sind vielfältig. Und wie kommt man besten zum Badesee? Richtig – mit dem „Rädle“ (Fahrrad). Radtouren bieten sich durch den Wald von Murrhardt oder Welzheim an, und auf dem Limesradweg können Sie auf Entdeckungstour über die Römer gehen. Zu sehen gibt es die wieder aufgebauten Limeswachttürme, Kastelle oder ehemalige Badeanstalten. Für Freunde des modernen Fortbewegungsmittels werden mittlerweile auch Segway-Touren durch den Schwäbischen Wald angeboten. Da kann man nur noch sagen: Helm anziehen, rauf auf den Segway und ab geht es über Stock und Stein! Weitere Informationen: www.weissach-im-tal.de www.gemeinde-wuestenrot.de www.schwaebischerwald.com
2019-04-04T12:04:39+00:00
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