Das Weserbergland: Urlaub im Märchenland

Das Weserbergland ist eine Region mit besonderem Reiz: dichte Wälder und urwüchsige Urwälder, grüne Wiesen, beeindruckende Felsformationen, weite Hochmoore sowie malerische Fachwerkdörfer, verwunschene Burgen und Schlösser und sagenhafte Städte wie Hameln lassen einen Besuch in der vielseitigen Landschaft zu einer Zeitreise in die Heimat von Dornröschen und Aschenputtel werden. Eine Entdeckungsreise lohnt sich!

Natur und Sehenswürdigkeiten im Weserbergland

Mit dem Nebeneinander von Wiesen und Wäldern, Flüssen und Hochmooren verfügt das Weserbergland über eine attraktive Naturlandschaft, die sich ideal für Erkundungstouren eignet.
An der Weser bei Polle, Weserbergland

An der Weser bei Polle – © Reinhard Schäfer-fotolia.com

Im Solling, einem Höhenzug im Weserbergland, befindet sich das sehenswerte Hochmoor Mecklenbruch, durch das ein Holzsteg mit Aussichtsturm führt, von dem man einen schönen Blick auf das Schutzgebiet hat. Die Schillathöhle bei Hessich Oldendorf ist die nördlichste Tropfsteinhöhle Deutschlands und barrierefrei zugänglich. Die Hannoverschen Klippen bei Bad Karlshafen sind aus Sandstein und ermöglichen einen schönen Blick auf die Weser. Ebenfalls sehenswert ist die Weserpforte bei Porta Westfalica – hier durchbricht die Weser das letzte Mal das Gebirge, bevor sie weiter durch die norddeutsche Tiefebene gen Nordsee fließt. Beim Dornröschenschloss Sababurg gibt es nicht nur einen Tierpark, der zu den ältesten Wildparks Europas zählt, sondern auch einen Urwald mit mächtigen alten Baumriesen. Das Märchenland Weserbergland ist ein Land der Burgen und Schlösser: vom Schloss Fürstenberg mit Porzellanmanufaktur hat man einen schönen Blick ins Wesertal. Das südlich von Hameln gelegene Schloss Hämelschenburg gilt als eines der Hauptwerke der Weserrenaissance, und das Schloss Corvey bei Höxter gehört teilweise zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Burgruine Polle an einer Weserschleife soll einst die Heimat von Aschenputtel gewesen sein.

Wandern, Radfahren, Natur erleben: Aktiv im Weserbergland

Die vielfältigen Landschaften des Weserberglandes sind ein Paradies für Wanderer und Radfahrer gleichermaßen: zahlreiche, zum Teil prämierte Wander- und Radwege durchziehen die Region und machen die abwechslungsreiche Naturlandschaft für den Besucher erlebbar.
Hann. Münden, Fuldaufer, Weserbergland

Hann. Münden, Fuldaufer – © runzelkorn- fotolia.com

Der Weserbergland-Weg schlängelt sich über 225 km durch die Region vorbei an Burgen, Schlössern und Fachwerkdörfern und entlang von Hochmooren und Wäldern. Der Ith-Hils-Weg ist ein 80 km langer Rundwanderweg, der durch die unterschiedlichen Landschaften der namensgebenden Höhenzüge führt und sich durch eine besonders naturnahe Streckenführung mit vielen herrlichen Ausblicken auszeichnet. Radfahrer und Mountainbiker kommen im Weserbergland ebenfalls voll auf ihre Kosten: der Weser-Radweg folgt dem Strom vom Zusammenfluss von Fulda und Werra bis zur Nordsee. Die Solling-Vogler-Region im südlichen Weserbergland bietet Mountainbikern insgesamt 760 km ausgeschilderte naturnahe Strecken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Eine interessante Variante stellt das Radeln mit einer Draisine auf stillgelegten Bahnstrecken dar.

Reizvolle Städte und Orte

Das Weserbergland beherbergt eine Reihe malerischer Städte und Orte, die einen Besuch wert sind: die Dreiflüssestadt Hann. Münden, bei der die Weser „geboren“ wird, ist das südliche Eingangstor zum Weserbergland und verfügt über eine sehr gut erhaltene Fachwerkaltstadt. Ebenso schöne Fachwerkbauten kann man in Bad Karlshafen, Höxter und der Rattenfängerstadt Hameln besichtigen. Auf den Spuren des Lügenbarons kann man in der Münchhausenstadt Bodenwerder wandeln.
2019-03-27T10:32:09+00:00
error: Bilder sind urheberrechtlich geschützt und können nicht heruntergeladen werden