Der ZweiTälerSteig umrundet auf 106 km Länge alle sieben Orte des ZweiTälerLandes im Naturpark Südschwarzwald und bietet dabei wilde Natur und genussvolle Aussichten.

Highlights und Etappen auf dem ZweiTälerSteig

Blick auf Elztal und Hörnle

Blick auf Elztal und Hörnle © Simon – stock.adobe.com

Der ZweiTälerSteig wurde als „Deutschlands Schönster Wanderweg 2019“ ausgezeichnet und windet sich durch die schönsten und ursprünglichsten Winkel des Elz- und Simonswäldertals. Felsen, Schluchten und Wasserfälle, schmale Pfade im engen Zick-Zack prägen den Steig zu Beginn, am Schluss warten wechselnde Aussichten, bequeme Wege und sanfte Anstiege. Höhe- und Aussichtspunkte wie der Kandel oder die Pilgerkapelle auf dem Hörnleberg werden ebenso passiert wie Naturschönheiten wie die sprühenden Zweribach-Wasserfälle, die wild-romantische Teichschlucht oder der mächtige Huberfelsen. Der ZweiTälerSteig ist in fünf Tagesetappen eingeteilt, kann jedoch auch individuell geplant und abgekürzt werden. Der Wanderweg ist durchgängig mit einem roten Herz auf grünem Untergrund beschildert.

1. Etappe: Waldkirch – Kandel (10 km): Gleich zu Beginn weiß der ZweiTälerSteig zu beeindrucken: 1.000 Höhenmeter müssen auf dem Weg von Waldkirch hinauf zum Kandel überwunden werden. Auf dem Sinnesweg entlang des Schwarzwaldzoos verlässt man Waldkirch und steigt in Richtung Baumkronenweg hinauf. Vorbei an der Schwarzenberghütte ist der langgezogene Grat zwischen Elztal und Glottertal erreicht. Der Weg wird wieder zum Pfad und folgt dem Bergrücken durch den abwechslungsreichen Wald. Beim Hoschgetkreuz beginnt der Gipfelanstieg – und der Kandel belohnt die Anstrengung mit einem grandiosen Weitblick.

Zweribach-Wasserfälle - ZweiTälerSteig

Zweribach-Wasserfälle © Eileen Kumpf – stock.adobe.com

2. Etappe: Kandel – Simonswald (26 km): Durch den wildesten Teil des ZweiTälerLands führt die zweite Etappe vorbei an den Zweribach-Wasserfällen hinunter ins Tal der Wilden Gutach und dann durch die Teichschlucht wieder hinauf aufs Hintereck, bevor Simonswald erreicht ist. Vom Kandel geht es hinab ins wilde Simonswäldertal zu den Zweribach-Wasserfälle, danach zur hinunter zur Wilden Gutach. Ab hier wartet der Anstieg im engen Zick-Zack zur Hintereckhütte hinauf, danach geht es hinab nach Simonswald.

3. Etappe: Simonswald – Oberprechtal-Wittenbach (26 km): Der Rohrhardsberg steht im Mittelpunkt der dritten Etappe. Zunächst aber geht es von Simonswald über Vorderhaslach zum Stationenweg zum Hörnleberg. Oben wartet eine Wallfahrtskirche und ein Blick über das Elztal. Weiter geht es zum Rohrhardsberg. Über die Elz und die gegenüberliegende Hügelkette hinweg schweift der Blick hinunter ins Kinzigtal, hinauf zum Brandenkopf und in die Ferne bis zur Hornisgrinde. Danach geht es hinunter nach Oberprechtal-Wittenbach.

Sonnenaufgang im Landwassereck

Sonnenaufgang im Landwassereck © stefan257 – stock.adobe.com

4. Etappe: Oberprechtal-Wittenbach – Hohenhäuser (24 km): Im Zick-Zack geht es zu Beginn hinauf zum Huberfelsen, danach zur Prechtaler Schanze, dem höchsten Punkt der vierten Etappe. Über Bergwiesen steigt man nun hinab zum Pfauenkreuz, danach erreicht man das Landwassereck, einer der schönsten Aussichtspunkte des Elztales. Ab hier ist die Landschaft weicher, die Steigungen sind moderater. Wald und Wiesen wechseln sich ab, immer wieder hat man tolle Weitblicke. Zwischen den Ausläufern des Kinzigtals und den Seitentälern der Elz führt der Weg zum Etappenziel.

5. Etappe: Hohenhäuser – Waldkirch (23 km): Über den langen Höhenrücken zwischen Elztal und Rheintal führt die fünfte Etappe von Höhenhäuser zurück nach Waldkirch. Grandiose Fernblicke ins Rheintal, ins Elztal, hinüber zum Kandel und ins Simonswäldertal prägen die Etappe. Historisches Highlight ist die Ruine der Kastelburg, bevor das Ende des ZweiTälerSteigs erreicht ist.

Bildquellen

  • Blick auf Elztal und Hörnle: © Simon - stock.adobe.com
  • Zweribach-Wasserfälle: © Eileen Kumpf - stock.adobe.com
  • Sonnenaufgang im Landwassereck: © stefan257 - stock.adobe.com
  • Sonnenuntergang auf dem Kandel: © marcelheinzmann - stock.adobe.com