Kloster Müstair – die östliche Schweiz entdecken

Das Val Müstair oder Münstertal in der Ostschweiz erreichen Sie schnell und einfach mit dem Auto oder mit der Schweizer Regionalbahn nach Münster, der größten Stadt in der Region. Hier befindet sich auch das Kloster Müstair, wobei Müstair die rätoromanische Bezeichnung für Münster ist. In direkter Nachbarschaft liegen die Nationalparks Parc Naziunal Svizzer und der größte Schweizer Naturpark, Parc Ela. Viele empfehlenswerte Wander- und Erlebniswege führen durch die geschützte Natur- und Kulturlandschaft. Auch geführte Touren werden angeboten.

Das Kloster Müstair und seine Umgebung erforschen

Als Symbol für die christliche Tradition dieser Gegend ist das Kloster Müstair 1983 zu einem Weltkulturerbe ernannt worden. Dies ist u.a. dem Umstand geschuldet, dass es etliche Fresken aus der Zeit der Karolinger besitzt. Die sehr detaillierten Darstellungen zeigen Szenen aus der Bibel, wie etwa das Abendmahl des Herodes mit der tanzenden Salome. Heute geht man davon aus, dass das Gebäude etwa im 8. Jahrhundert n. Chr. errichtet wurde. Geweiht ist es Sankt Johann, welcher der Überlieferung nach Jesus taufte. Im Klostermuseum können Sie eine Zeitreise durch 1200 Jahre Klostergeschichte antreten: das Museum befindet sich in einem über tausend Jahre alten Wohn- und Fluchtturm und zeigt archäologische Funde, kunsthistorische Schätze und Juwelen aus dem Besitz des Klosters.

Benediktinerkloster St. Johann

Benediktinerkloster St. Johann © bestfoto95

Wandern im Val Müstair

Wandern im Val Müstair können Sie auf diversen Wanderpfaden und Rundgängen. Diese Pfade unterscheiden sich in Länge und Steigung, sodass Sie als Einsteiger ebenso eine passende Route finden wie als geübter Wanderer. Am Wegesrand gibt es außerdem vereinzelte Gaststätten, an denen Sie rasten können. Als Biosfera Müstair wird das hiesige Grenzland zwischen der Schweiz und Italien bezeichnet. Ein Zusammenschluss aus Naturschutzvereinen mit gleichem Namen hat es sich hierbei zum Ziel gemacht, die örtlichen Reservate zu betreuen und für Reisende zugänglich zu machen. Das Gebiet ist zudem seit 2010 ein Biosphärenreservat der UNESCO und verfügt über eine sogenannte Entwicklungszone, auf der sich land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen befinden.

2017-07-31T00:40:08+02:00