Der Elmkreisel – Wandern im Naturpark Elm-Lappwald

Etwa auf halber Strecke zwischen Magdeburg und Braunschweig liegt der Naturpark Elm-Lappwald: ein welliges Hügelland geprägt von bewaldeten Höhenzügen und fruchtbaren Löss-Mulden, das die größten Buchenhochwälder Deutschlands beherbergt. Ein Paradies für Wanderer, Fahrradfahrer und Naturliebhaber – auf dem Elmkreisel können Sie diese Naturlandschaft mit allen Sehenswürdigkeiten bequem erwandern.

Der Naturpark Elm-Lappwald

Gedenkstätte Marienborn, Elmkreisel

Gedenkstätte Marienborn © wilfdie – fotolia.com

Bereits in der Jungsteinzeit war die wellige Hügellandschaft des Naturparks Elm-Lappwald besiedelt – eindrucksvolle Megalith- und Hügelgräber sowie Funde aus der Altsteinzeit zeugen davon. Eindrucksvolle Naturerlebnisse versprechen nicht nur der größte Buchenwald Deutschlands, sondern auch der urwüchsige Dorm und der geheimnisvolle Lappwald. Markierte Wanderwege von insgesamt 600 km Länge erschließen den Naturpark, die auch Sehenswürdigkeiten wie den romanischen Kaiserdom in Königslutter, das Forschungs- und Erlebniszentrum paläon in Schöningen, die Gedenkstätte Deutsche Teilung in Marienborn oder das Zonengrenz-Museum in Helmstedt beinhalten.

Der Elmkreisel – entspanntes Wandern im Naturpark Elm-Lappwald

Über etwa 75 km zieht sich der Elmkreisel als Rundwanderweg durch den Naturpark vorbei an beeindruckenden Naturschönheiten und historischen Sehenswürdigkeiten. Der Rundwanderweg ist in beiden Richtungen ausgeschildert und ermöglicht einen Einstieg an jedem frei wählbaren Punkt. Die Strecke ist in insgesamt vier Etappen unterteilt, die erste Etappe beginnt auf dem Burgplatz in Schöningen. Von dort gelangt man zum Rand des Elms und passiert den Goldenen Hirsch, die Elmsburg und mehrere Hügelgräber. Am fünfkantigen Stein hat man einen schönen Blick bis zum Harz und zum Brocken. Die erste Etappe endet in Schöppenstedt, wo man dem Eulenspiegelmuseum einen Besuch abstatten kann.

Blick auf den Brocken, Elmkreisel

Blick auf den Brocken © ferkelraggae – fotolia.com

Die zweite Etappe führt zunächst nach Kneitlingen, dem Geburtsort Till Eulenspiegels. Ein langer Anstieg führt auf die höchste Erhebung im Elm, das Eilumer Horn (323 m). Anschließend erfolgt der Abstieg ins Reitlingstal. Vom Drachenberg geht es zum westlichen Elmrand. Vom Aussichtspunkt Diana Ruh erkennt man Wolfsburg und Braunschweig. Die Etappe endet in Bornum.

Kaiserdom in Königslutter am Elm, Elmkreisel

Kaiserdom in Königslutter am Elm © etfoto – fotolia.com

Burg Warberg am Elm, Elmkreisel

Burg Warberg am Elm © Udo Kruse – fotolia.com

Die dritte Etappe führt zunächst nach Königslutter, wo man dem romanischen Kaiserdom, eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke in Deutschland, einen Besuch abstatten sollte. Auch die mittelalterliche Altstadt und das Museum Mechanischer Musikinstrumente sind sehenswert. Entlang dem Fluss Lutter gelangt man hinauf zum Tetzelstein. In östlicher Richtung am Elmrand führt der Wanderweg schließlich zur Burg Warberg.

Die vierte Etappe führt zum östlichen Rand des Elms, von wo aus man eine schöne Sicht über die ehemalige innerdeutsche Grenze bis in den Westen Sachsen-Anhalts genießen kann. Weiter geht es nach Schöningen, wo das Schloss, die Schöninger Innenstadt, das Erlebnis- und Forschungszentrum paläon und das Grenzdenkmal Hötensleben zu einem Besuch einladen. Mit dem Rückweg zum Burgplatz schließt sich der Elmkreisel.

Schloss Schöningen, Elmkreisel

Schloss Schöningen © Udo Kruse – fotolia.com

2017-07-30T22:40:47+00:00